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3 (1806) Acanthus - Amygdalus
Place and Date of Creation
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273
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Fuchsschwanz.

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'lese Gewächsgattung gehört in die z. Klasse, in die zweyte Orh nung; wei^ihre Blitthen drey Staubfäden und zwey Scaubwege haben. Die lateinische Benennungist aus dem Griechischen alopex, Fuchs und oura, Schwanz, hergeleitet worden, in-dem ihre Vlumenähre mit einem Fuchsschwänze einige Ähnlichkeit hat.

Als Gattungs unterschiede sind folgende Kennzeichen zu bemerken: DerBlumenkelch ist ein einblumiges zweyspelziges Bälgchen: die Spelzen selbst sind ey-rund. lanzettförmig, hohl, zusammengedruckt, einander gleich. Die Blume ist ein-fpelzig: die Spelze ist hohl, so lang, a?s der Kelch, mit einer Granne versehen,welcde lang, am Nicken der Spelze, gegen den Grund zu, eingefugt ist. DieStaubgefäße bestehen aus drey haarförmigen Staubfaden, worauf Staubbeutel si«tzen, die auf benden Seiten eine gedoppelte Furche haben. Der Stempel bestehtaus einem rundlichen.Fruchtknoten, auf welchem zwey rankige, zurückgebogene Griffelnstehen, die langer als der Kelch sind, und einfache Narben haben. Saamenge,Haus ist keines vorhanden, sondern die Blumenspelze umgeben den Saamen. Saa,menkorn ist nur ein einziges, rundliches zugegen, das ganz bedeckt ist.

Wir kennen gegenwärtig acht Arten dieser Gewächsgattung, voll denen nachWilldenow, nur vier in Europa, die andern vier aber in den übrigen Welt,theilen einheimisch sind: und zwar in Asien der indische (^lnpecuru« in^icus),in Afrika der kapische (^. capenlis) und der punktlrte s^. eckinatuz), inAmerika der magellanische Fuchsschwanz (/^. antarcticuZ). Die in Eu-ropa wildwachsenden sind als perennirende GraSarten auf unfern Wiesen ziemlich ge-mein , und als gute Futterkräucer bekannt. Vorzüglich verdienen folgende eine nähereBe schreibung:

^Q0?LcUNU3 ^6KL51'I3, Ackerfuchsschwanz; oder Fuchsschwanz miteinem ähretragenden aufrechten Halme, und mit glatten Bälgchen. (^.lopecurus cul»ino lpicato erecto, ßlu.miz leevibus.) Man sehe die 264. d. Tafel.

Er heißt auch: kleiner Fuchsschwanz; Kolbleinsgras; Voßsteert. tat. beyHudson und Schreber^Iopecuru« m^osul-oi^es; bey Scopoli ?Kleum llavum; byEhrhardt (^eräolurus ; bey Morison (Dramen 2lc>pecuro!cle8, lziica lonßiore te>nuiore; bey Bauhin (lliiinen cum caulla muris ^ur^ur.ilcenL; bey Haller ^Iv.

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