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«us vielen Men, haarformigen, dunkel purpurfarbigen Zweigen, woher auch der Na,me Haarstraußgras entstanden zu styn scheint. Die Blümchen sind gemeiniglich rölh,
lich, bisweilen grün.
Als Futterkraut hat diese Grasart einen vorzüglichen Werth; alles Vieh,besonders Schafe und Kühe, fressen es sehr gern. Man liebt das Haarstraußgras da,her ungemein auf Wiesen, denn es hat einen sehr dickten Wuchs, kommt sogar aufeinem magern und dürren Boden gut fort, und läßt daselbst kein Moos aufkommen;weswegen es vorzüglich werth ist, in dergleichen trockenen Gegenden fleißig angebautzu werden.
^6K081'I5 8PI<I^ VKNI'I, großes Ackerstraußgras; oder Straußgraemit einer ausgebreiteten .Blüthenrispe, wo aus dem äußersten Blumenblatte, oder derSpelz, nkappe, eine gerade, steife und sihr lange Granne herauskömmt. (^Zr«Iti5pe.tiilo exleiiurs «rili.i lecw, llricta, lonZiMma; panicula ^gtulg.) — Man se-he die 2.^2. d. Tafel.
Es hcißc auch: Windähre; Windhalm; Kornstraußgras; Ackerriedgras mit ei.nem rochen oder grünlichen Strauße: Fcldgras; Saatgras; große Ackerschmiele; Blü-thenrispe. — i a t. bcy Baubin (Dramen cÄpiÜatum; bey Sckeuchzer (3rÄmen leze-s^urn ^U^iinnm pInicul» lparsa; bcy Haller ^vena monantka, panicula ilcllcen.l^nte rnulüNol-Ä, c»I^c« levi tlurali, «rili^ lonßillimii; in der schwedischen Flo-ra ^«roltis pet<ilo extelicxse exle-ent^ asilt^m rectam Ürictaln tun^illiniHni;bey Monti (3rilmeu miliaceurn mZjuI, ßtumiz Älitt^tiil s^Ällicei«; in den primi-tiiä ÜQi-ce lali^b. ^zruliiz valva carollniÄ exteriare ariliii Inn^iilirn^, infi-H il^i.cemnita, panicu!» äilülillima. — Franz. ^^rolii« cl^« cnamps. — Engl.-,ilk^ Lentßralg; lüorn» dent; wir pllniclecl lüalii -ßr^lz. — Ital. 6ramj«n^c»ne!1utH. — H o ll. breeclaHil-jß 3tlujs2ßl-^8 : ^cker-win^liZlm. — Dan.tiven; Uveen; Nviliegraeiz. — Schwed. ^,ll,erliven; Uven; Hiösg. — S p a n..^"luliiL el^izH lle vientc».
Man sind« dieje einjährige Grusart dulch ganz Europa auf gepflügten Feldernzwischen dem Getreide, an Rainen, Wegen und andern Orten; sie blüht im Iumusund Julius.
Die Wurzel ist faserig; der Halm ausrechlstehend, hoch, oft zwey bisdrey Fuß lang, mit rechlichen Knoten verfthen: die einzelnen Halme, welche amHaupc-stengel an unterschiedenen Stellen, aber aus jedem Punkte zu fünfzehn und mehreren,alle nach einer Seite zu, herausgehen, hängen vor dem völligen Ausblühen unterwärts.Die Blätter sind schmal, flach, allenthalben scharf anzufühlen und angenehm grün.Die Hauvlstcngel endigen sich mit einer großen ausgebveüecen Blüthenrispe, ooe''
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