^/ 6 /? 0 5 T'S ö/ H^.
^660H?VH.
'93
Man kennet auch eine Varietät des Kornraden mit weißlichtenBlumen, die bey Hrn. Willdenow unter dem Namen, .^ßrulieinm» nicieen»lis cal/cidus corolla rnulto 1anziaribu5, Letalis aldis, vorkömmt.
^ 6 K 0 6 "l I 3.
Straußgras.
^^iese Psianzengattung gehört dem Serualsnsteme zu Folge in die Z. Klasse und indie 2. Ordnung^' weil die Blumen derselben drey Staubfäden und zwey Scaubwegehaben. Der lateinische Name HZrolns scheint von dem Worte ^Zer, Acker, herge-leitet zu seyn, und ein Feldgewächs überhaupt zu bezeichnen.
Als Gattungsuntersch ied e sind folgende charakteristische Kennzeichen zu be-merken: Der Blumenkelch ist ein einblumiges, zweyklappiges oder zweyspelzigeszugespitztes Bälglein. Die Blumenkrone ist zweyklappig, zugespitzt, kaum so langals der Kelch; ein läppe ist größer als der andere. Die Staubgefäße bestehenaus drey haarförmigen Staubfäden, welche länger als die Blumenkrone sind; und ausgefurchten Staubbeuteln. Das Pistill hat einen rundlickten Frucktknottcn, zwey zu-rückg« bogen«, haarige Griffel, und eben solche Narben. Als Saamengehcius istdie Blumenkrone mir dem Saamen verwachsen und nicht von einander klaffend. DieSaamen sind einzeln, etwas rundlicht, an beyden Enden zugespitzt.
Die zu dieser Gattung gehörigen Arten sind tkeils einjährige, theils zweyjäh,riqe oder ausdaurende Gräser, von denen in der Mnrrayischen Ausgabe des linneischenPflanz, nsystems sechs und zwanzig beschrieben sind; darunter kommen sechzehn a'sin Europa wildwachsende und die übrigen zehn als ausländische Arten vor. HerrWilldenow beschreibt aber sechs und vierzig Arten; doch die meisten der ne^lhinzugekommenen sind ausländisch, als inländische Grasarten sind nur folgende neuedarunter: Bogwindhalm (^ßroliis alpina), Felsenwindtzalm (^. rupreliris), zu-sammengepreßter Windhalm (^ß. cumprella), kleingranniger Windhalm 5^. vineil.lig), stechender Windhalin (^ß. punZens) und wirtelförmiger Windhalm (^3. ver«ticiU^t^). — Fast alle diese inländischen Grasartcn sind als mehr oder weniger nütz,liche Futterkräuter bekannt, darunter aber insbesondere: die große Ackcrschmiele(^ßrnlli8 lpicÄ venli), das braune Straußgras (^Z. cänina), das haarförmi^eStraußgras (^. cgpiüariä), der weiße Wmdhalm (HZ. alba) und der schilfähn-'icke Windhalm (Hz. arunr.inace^). — Ueberhaupt werden die Straußgras.Artcn inmitGrannen vcrsehene, und in grannenlose cingelheilt; wir wollen hier nur zwey>
B b