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selben zehn Staubfäden und fünf Griffel haben. Der lateinische Gattungsname ^gro-lietNlNÄ. ist aus dem Griechischen aZros, der Acker und Kt-mm2, die Krone (gleichsamAckerkrone) hergeleitet.
Als Gattungsunterschiede sind folgende Mcrkmahle ausgehoben: DerBlumenkelch ist eine einblättrige, lederartige, röhrenförmige, fiinsmalgezähnte, blei,bende Blumendecke. DieBlumenkrone besteht aus fünf Blumenblättern , deren un-tere Ende oder Nägel so lang sind als die Röhre des Kelches; deren oberer Theil aberoffenstehend ist, sich aus einander breitet, und mit einem abgestumpften Rande endi,gel. Die Staubgefäße bestehen aus zehn pfriemenförmigen Staubfaden; fünf der-selben sind mit der Basis der Blumenblätter verwachsen, die übrigen aber siebenwcchsclsweise darzwischen; die Staubbeutel sind einfach. Das Pistill besteht aus dem«yrunden Fruchtknoten; aus fünf fadenförmigen, aufrechten Griffeln, die mit den Staub,fäden gleich lang, und mit einfachen Narben versehen sind. Das Saamengehäuöist eine länglicht eyrunde, mit einem Deckel versehene, einfäckerige, fünfklappige Saa-menkapsel. Die Sa amen sind zahlreich, nierenförmig und getüpfelt.
Von dieser Gewächsgattung sind bis jetzt vier Arten bekannt, als: derKornraden (^«ruliemma LitKilg«), der Kronraden (^. coron^ria), dieIupitersblume (^. ^ln» lovis), endlich die Himmelsrose ( ^. Kola ccoli).Alle vier wachsen in Europa wild, und die erste und letzte Art sind nur einjährige, diebeyden andern aber ausdaurende Gewächse. Die erste Art werden wir etwas näherbetrachten.
^KOSI^I^ 6I7H.460, Kornraden; oder zottiger Raden, Key
welchem die Kelche mit den Blumenkronen eine gleiche tänge haben, und dessen Blu<menblälter ganz und nackt sind. (^Zroltemina Kirttit» cZl^cibu3 curoUam Nnugn.li!)U5, petlilis inleßi-is nuckis.) — Man sehe die 252. Tafel.
Er beißt auch: Ackerraden; gemeiner Raden; Rhaden; Kornratc; Rate; Rat-te; Ratten; Rattenblume; Rapp; Rottet; Radden; Radeln; Ralen; Roel; Korn-röschen; Kornnelkc; wildes Margen , oder Mariensröschen; schwarzer Ackerkiimmel -Richel; Tort; Dort. — tat. bey Haller Qvclinig C2lvciou5 lonZillime cau^att^;bey Gmclin ^cknis ^Zrossemmg; bey Scopoli I^vclinis (6itl^gc>) iluribus «e«.tZ^r!!« pt>t5li8 nu6i3 c^lvce breviori!)«» ; bey Tabernämontanus Dennis 5^6.tum; b?„ C. Bauhin ^cl,ni» seZetum major; bey Fucks Collum > und O.nm.num l^Iv^Nre illtel um; bey Tragus Kitl,2ßo; in den primitiv Nor«: 5Hli5li.^ßi-c>.Kemma villusa calvciou» llorum ion^itucline, petaljz inteZri« ex^ppenc^icula.»iz; sonst noch NiZolialtrum, i'/euclomelilntlliuin, (3itl, . I.vclini5 glvenlis, ^li>geUil ürvtinli« coruulH vcl l>!veKri5, ^lelauUiium streue, Lv^nu^eL l^e.