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3 (1806) Acanthus - Amygdalus
Entstehung
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Er heißt auch: Adermennige; Adermennge; 7ldermeuing; Adlermennig; Acker^Mennig; Agermcnnig; Agermennigc; Agrimouie; Agrimonienkraut; Alhermennig; Beer^kraut; Bruchkraut; Bruchwurzel; Heil aller Welt; Kleltenkraut; leberklette; Ocker<mennig; Ottermennige; Steinwurzelkraut; Sleinwurzel. l^ae. bey Tournefort undBoerhaave ^Zrimonig, ollicinarum; bey I. Bauhin ^rilnonia; bey Morison ^Zri>monia in«6ora leu minu» «ciorÄ/ be» Dioskorides, Tabernämontanus und andernGriechen L)u^atariuni; bey Haller ^Zrimoni^ foliiz pinngti», piniä altei-ne mini»inis; im Hort. Xew. ^^rirnonig fructidug liilpicli«, foliis cguüniz pinnati», tc>-iioli« nblongo-l)vati», l^iciä elevatis, petgliI cal/ce cluplci lon^inriduz; sonstnoch Tupatorium verum, lllipatoriuln veterum, ^Us)iNorium vulgare, Nuo2tc»>rium ^rsecutn, tie^Äturiuin; lrle^iltitis, I^af)pulil, lier^aticil, I^Ä^^ula inverla,(üoncorcka, iVlarmorella, Volucrum milji>5. Franz. ^zrimoine; ^i^re-inoine; ^uf>at<iire 6« ßrec». Engl. ^.Zrimonv^/ I^iverv^ort; ^6remint/(3arclif«; ^ilterliem^. Itlll. ^Zrimonii,; ^upiltorici cle Zrec-i. Holl.^grimonis; I^everKrniä. Dan. ^ßerrnaane; ^>everl»alllim; XllttelijSrt.Zvineruinpe; ^akermenni. Schwed. ^Kerinünja; diNÄdorrilr. Span,^ßrimonill Lupawria ; liierd», cle 5an 6uillermo. Port. Lunatario cla»<3reco5; ^griinunia. Russ. t^epnik; LaclicKex. Po ln.It-epili ; Li,^.xeci; Ztar^eK. Böhm, lisepicxek; ätarcxek. llngr. ^'ärlo-; ^prädostorjan. Japan, nach Thunberg, OiüKon lo; (^enclijjino; I^udi clugi; l^u»di tlu!,e; l'lium«.

Man findet diese perennirende Pfianze in ganz Europa, auf alten Mauern, auftrockenen son»ichtcn Wiesen, an Wegen, Zaune» und Hecken/ auf ungebauten Feldernnnd in Wäldern; sie blüht im Julius und August.

Die Wurzel ist ausdauernd, groß, schwarzbraun, hart, holzig, in viele Aestezertheilt, und hat beynahe gar keinen, oder, höchstens nur im Frühlinge und in gebir-gigen Gegenden, einen schwachen aromatischen Geruch, aber einen bittern etwas zusam-menziehenden Geschmack. Der Stengel ist aufrecht, steif, holzig, blaßgrün, mei-stens einfach, selten ästig, mit langen Haaren besetzt, und erreicht eine Höhe von einembis zwey Fuß. Die Blätter kommen theils unmittelbar aus der Wurzel, theils ste»hcn sie längs dem Stengel in gleichen Entfernungen in abwechselnder Ordnung; sie sindgefiedert, aus zwey und zwey einander gegenüberstehenden länglicht enrunden Blätcchenzusammengesetzt, welche weich, an ihrem Rande tief eingekerbt, mit Haaren besetzt, aufder obern Fläche dunkelgrün, auf der untern blasser, oft mit ein?m röthlichten Saumeeingefaßt, an ihrem äußersten Ende spitzig und ohne einen eigenen Stielchen, fünf bis fie«ben an der Zahl find. Der gemeinschaftliche Blattstiel ist rinnenförmig ausgehöhlt, unddie mittelste Hauptrippe endigt fich in ein einzelnes ungepaarles Blättchen,' dieses und