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allemal einige Kochklumpen auf dem Hute mit sich führt, und in Oesterreich dieses Um-standes wegen, der Koth schieb er, Schieberlina, oder der rupsene (d. i. grobejPfifferling genannt wird; lat. I'i^eritig lacte careng Igmellig rariz crgllis.
^(3^ttic:U3 1-0KIVII^03^3. giftiger Hirschling; oder nach Schaff«:
haaricht-gestreifter, ganz milchichter, etwas hohler, einzeln stehender Blätterschwamm,mit einem löcherigen Fleische, einem im Mittelpunkte ausgehöhlten Hute, und mit nack-tem Strünke. ( ^.A^ricu« pilolo-liriatU8, totU5 lacteug , luIitÄriuz , carns poro»la, pgululum CÄVU8, pileo in csntro excavato, zi«tiolci nuclo 3cn«keri.) Mausehe die 2Zi. g. Tafel.
Er heißt auch: Birkenreizker; uneßbarer Reizker; Mordschwamm; hellziegelfar,biger Reizker; giftiger Reizker; wilder Hirschling; tödtender Blätterschwamm; giftigerBlätterschwamm. — lat. bey lamark ^manita venenala; bey Bulliard aller Wahr-scheinlichkeit nach, ^Zaricu« Recatol. — Franz. ^aric ineutrier; ^inanitepernicieule. — Engl, venenouz ^Zaric. — Ital. nach Micheli, ?un^ci lappa-cenclro inmellcc,, cns carnbiÄ colore, e cne ßoccia liyuore cli colore xal-leran».
Man findet diesen Blätterschwamm beynahe den ganzen Sommer hindurch inWäldern, besonders an den Wurzeln der Birken und auf moofichten Wiesen.
Einige Botaniker betrachten den Birkenreizker nur als eine Varietät deseßbaren Reizi kers (^Zsi-icus ll«!iclolu8); allein ob er gleich in einigen Stückenmit dem eßbaren Reiziker viele Aehnlichkcit hat, so gleicht er doch von der andern Sei-te in mancher Rücksicht wieder dem Pfefferschwamme, und hat noch iiberdieß viel Ei-genthümliches in seiner Beschaffenheit, daß er allerdings für eine eigene Hauptarrangesehen werden kann. — Der Strunk ist kurz, nackt, ohne Ring-, walzenförmig,inwendig hohl, von aussen weiß, etwas hellgelb oder röthlich, meistens in etwa«krumm, bisweilen aber auch gerade. Die Blätter haben mit dem Strünke eine glei-che Farbe. Der Hut ist bald rundlicht zusammengewickelt, bald stach, oder auch ge.wölbt, auf der Mitte des Wirbels verlieft, bald ganz trichterförmig, aber in derSeite immer niedergedrückt, an seiner Oberfläche haarig, gegen den Rand zu wollig,gestreift, bald blaß fuchsroth oder hellziegelfarbig und gelblich mit dunkeln Streifen,bald'am Rande fuchsroth und in der Mitte braungelb. Sein Fleisch ist weiß, lö-cherig, und hat einen scharfen Geschmack. Er enthält einen saffrangelben scharf schme-ckendcn Milchsaft.
Dieser Blätterschwamm gehört unter die un eßbaren und schädlichen Pilze;denn schon in einer geringen Quantität genossen, verursacht er beym Menschen sehr de,denkliche und gefährliche Zufälle, und man sah heftige Durchfälle mit den fürchterlich,