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3 (1806) Acanthus - Amygdalus
Entstehung
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91
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sin Mal, daßkrantz und auch andere Schriftsteller die Herbstadonis und die Sommeradonismit einander verwechseln, und sie beyde gemeinschaftlich unter eine Art rechnen.

^00^15 VNKN^I.13, Frühlingsadonis; oder Adonis deren Blumen zwölfBlatter haben, und deren Früchte eyrund sind. (^,cloni8 ilore cwclecilnetlllc), lruc-ta oval«,) Man sehe die 2ZZ. Tafel.

Sie heißt noch: fenchelbliictrige schwarze Nieswurzel; Bergadonis; Teufelsauge;ausdauerndes Adonisröschen mit gelber Blühte; deutsche Adonis; böhmische Christwur-«l. tat. den Morison ^cwnig prlecox perenni8 Köre luteo c^ule piano; beyHermann ^cloni» Uellebori ra^ice buplttkaiini flore; bey Dodonäus LupKtnal.mum; bey Clusius ?/euc!lieIleburu8 nißer; bey Baubin Nelleooru8 niZer tenuilo-Iiu8 buplltl^inii tlore; bey Crantz ^clonis live ttelledorus perenni8 pet»Ii8 p!u»c>clo; bey van Ronen ^lonis rZelice perenni; bey v. Haller ^cinni8 perennis clo-cle<7öpetglc,8; ben Gouan ^l!on,5 seminibus öecjUÄÜnu3 spiee cralliuribus, in»fra clpicem livlali3; bey Iacquiu ^cloni5 Apennin»; sonst auch Uellenurug Uipc».cratiz. Franz. ^<!onicle printsniere; Uelledare ci'NipncrÄte. Engl,perennial ^6oni5; 8prinß»6nni8. Ital. ^claniäe 6i prim^vera. Holl.voor,agrse ^.cloni»; xv/«rte AieüKruiä; vuivelloc>z;. D an. ^«ragi-8-^6onig Schwer. V»r.^cl«ni8. Spanisch und P ortugie sisch ^6oni« 6e primaverg. Ungr. Kaper rosa; 3ar^5 Küliürtlin. Russ. äckeltexvvjet; 3ta-roclubki!; seneltaixwset.'

Dieses pcrennirendc Gewächs findet man auf Hügeln und waldigen Gebirgen , dieder Sonne ausgesetzt sind, in Spanien, Oeland, Preussen, Braunschweig, Sachsen,Böhmen, Oestcrreich, in der Schweiz, Oberungarn, auch in einigen andern Gegen-den Deutschlands und dem südlichen Europa; es blühet gleich im Anfange des Frühlings,»ft sckon im März.

Der Hauptstengel der Frühlingsadonis wird meistens einen und einen hal-ben, selten bis «wen Fuß hoch; die Seitenäste, in welche er sich theilt, sind bald blu-»enrragend, bald unfruchtbar, und gewöhnlich hat nur der Hauptstengel eine Blume,die Cciunzwcige aber nickt. Die Blätter sind schön geformt lang, schmal, ange-ncbm grün, und stehen büschelswcise an den Zweigen. Die Blumen sind groß, schön-gelb aus etwa zwölf Blumenblättern zusammengesetzt, den ungefüllten Anemonen ähn-tick. Die Früchte sind eyrund. Die Saamen werden im Oktober reif; sie sindnackt, schließen sich am Stiel genau an, und bilden eme zugerundete Aehre.

DicsePflanze wird sowohl ihres schönen Ansehens wegen überhaupt, als auch ins-besondere ihrer Blumen wegen, die sich sckon im Anfange des Frühjahres zeigen , sehr geschätztund sie hat in Rücksicht dieser Eigenschaften auf die besten Stellen in den Blumenbeeten,

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