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3 (1806) Acanthus - Amygdalus
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von die kleinen Blättchen oder Fiedern keilförmig, in mehrere läppen gethellt, und mitlangen Stielen versehen sind, (^cliantum fronclibus 6ecoinoon'ti8, toünliz alter-nis: pinni» cuneilnrniil,u3 lobatig ne6ice1lgN8). Man sehe im i. Bandedie Z9. Tafel.

Es heißt auch: Venushaar; gemeines Frauenhaar; Iungftauenhaar; Frauen-zopf; Krullfarrn; Eselsfarrn; von Einigen auch Steinbrech; Mauerraute; kleines Farrn-kraut; schwarzes Frauenhaar, zum Unterschied der eigentlichen Mauerraute (^lpleniurnliMÄ murariu) , die auch weißes Frauenhaar genannt wird. lat. bey E. Bauhin^6lanrurn luliiz l^urian^r^; bey I. Bauhin ^,<liantum leu lüapillug Veneri8; beyMesue l^arillnärurn putei; bey Cordus, Fracastorius und Theodor ^«liantum nißruin;bey I. Eammerer ^cliÄntum lu^llunenle; bey Tragus ^clianturn MÄZnum; beySauvages^ckantum i-Ämis pinn^ti», kali>8 circuli lectorein referentibus; bey la-mark ^cliantum cariancirifulium; bey. v. Haller ^cliantum oetioliä i-Zinolis, ko.Ins tlalielliforinibug lubÄtis; bey andern Schriftstellern noch: Onopteris in^s, t'c».I^tricnon, (^aliitricnon, Nbenotricnon,^rcinalis, (ürinita, llerba cZnilla-rig, <ÜÄpillu5 terrae, supercilium terrZe, t'ulcliricolnum, saxilraza. Franz.<!gpilll»,ire ä, feuilles cle^ <ü«ri«n6re ; ^(li^ntlie a leuilles 6e Oorianärs ; (üspil-lair« äe iVIuntoellier; Kue lle inuraille; lülieveux cle Venus. Engl. IVIaillen-iiair; I^clies - lienr. Ital. ^6ianto ca^ellc» äi Venere; Oa^elvenere ; <^a»znveaere. Holt. Venusliilir; Vrou^vennair. Dan. Vennsna^r; ?rue-I)3ar,- Haarurt. Schwed. Vc-nusliai-^ ^unZfrllu^gr. Span, ^äianto ca-oelio cle Venus; Oul^ntrill« lle po^o. Port, ^cliantu O^ellc, cle Venus;^venc» orclinarig. Böhm. I^etjK; ^en8k^ wlss. Ungr. ^rva-Iegning^H, Ru ss. 8cnen8koi wulo8. Pol«. WlosK^ ^ann^ S^Iar^i.

Dieses ausdauernde Gewachs findet sich in feuchten Ritzen der Felsen, in altemverfallenem Gemäuer, in Cisternen, an Quellen, Brunnen in Italien, languedoc, Spa-nien, auch hier und da in Deutschland, in der Schweiz, überhaupt im mittägigen Eu-ropa und in der levante; es blühet im Sommer.

Die Wurzel ist faserig, haarig; sie treibt eine Menge dünne, ästige, trocke,ne, sechs bis sieben Zoll lange Stengel, welche eine matte etwas dunkel schwarz-oderrothbraune Farbe haben, und glänzend sind. Die Blätter sind fein ausgezackt, ein<förmig, den Corianderblättern oder den Weinrautenblättern nicht unähnlich, weich, zartund fein anzufühlen; sie haben einen schwachen, kaum bemerkbaren, wenig aus«zeichnenden Geruch, und einen im Anfange süßlichen, etwas zusammenziehenden, amEnde bitterlichen nicht unangenehmen Geschmack, und bleiben den ganzen Winter hin-durch griin. Die Frucht wächst auf der untern Fläche der Blätter auf dem gefalte-ten Rande derselben. Sie sind kleine Capseln oder Saamenhülsen, welche eine halb-