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men wird. ^- Auch in der Färbekunst könnte dieses Gewäcks vielleicht noch mit Nu<Hen gebraucht werden: denn die Blumen desselben, mir Wasser ausqe^ogcn, geben ei>ne schwärzliche, violotfarbe, durchsichtige B^ihe, welche für sick allein das Zeug nurschwach und schmutzig färbt. Dmch verschiedene Zusätze aber entstehen gute und brauch-bare Farben. So g. B. erhält man mit weinsnm aurer Eisenlauge ein gutes Hcllqrau,und, mit einer Alaunauflösung und andern Zusätzen, Meergrün und Braun. DieseFarben sind aber nicht sehr beständig, unc> verschießen nach und nach an der Sonne-").
- Man hat von dem Napcll noch vier Varietäten, als mit rojenfardigen, mitweißen, mit blau und weiß gescheckten, und endlich mit großen blau purpur - rochenBlumen. Diese Abarten tonnen unter die schönen Z<erdepflan;en gerechnet werden, undsie verdienen ihres vortrefflichen Ansehens wegen in den lustgärlen auf BluMlnbceccn,Par,terren, in Blumenkörben u. d. gl. einen Platz. Man hat aber die Bemerkung gemacht,daß sie sich nicht gleich bleiben, sondern an Farbe und Zeichnung verschiedentlich wechseln.
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C a l m u s.
^)iese Pssanzengattung, welche, weil sie sechs Staubfäden und einen Staubweg hat,nacht in ne in die 6. Klasse und in die ».Ordnung gehört, soll ihren laremischenNamen von dem Grieckijcken, tai» KarHis, her haben; gleich als ob man dadurch sa-gen wollte, daß sie für den Augenstern oder für oie Dunkelheit der Augen nützlich wäre.
Als Gattungsunterschied sind folgende Kennzeichen angegeben: Es i»st we-der ein Blumenkelch noch eine Blumenbeete zu bemerken; sondern der Blüchen-stand ist eine ganz einfache, walzenförmige, dicht mit Blumen bedeckte K o l b e, ohneBlumenscheide. Die Blumenkrone besteht aus sechs stumpfen, hohlen, schlaffenBlumenblättern, die oberhalb dicker und gleichsam abgehackt sind. Die Staubgefäßebestehen aus sechs etwas dicken Siaubfäden, oie etwas länger als die Blumenkrone sind,und an den Enden ziemlich dicke, zwenköpfige, fest angewachsene Staubbeutel haben.Der Staubweg oder das Pistill besteht aus einem höckerichten, verlängerten Flucht-knoten, der so lang als die Staubfäden ist. Der Griffe! fehlt; und die Narbe ist nurein hervorragender Punkt. Das Sa amengeh aus ist eine kurze dreyeckige, an bey-den Enden schmäler zulaufende, abgestumpfte, drenfächerige Kapsel. Die Saamensind länglichteyrund; mehrere an der Zahl.
2») Kenntniß der Mahler-und Färbepfianzen. Seit. 441. Eieffert Versuche mit einheimi-schen Farbematerien zum Nutzen der Färberei). Altenburg 8. Ersies Eüct 1775. Seit. 200— 207.