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Es heißt noch: deutsche Garbe, Wiesenbertram; weißer, wilder, spitziger, deut,scher Bertram; Feldbertram; weißer Dragant; Dorant; weißer Dorant; weißer Rciü,farn; Spitzreinfarn; wilder Dragun; Wiesendragun; Fclddragun; Berufkraut.—ial.ptarrnicÄ olNciniiium; ktgrmica vulß3ri5; t^cioa üeliiutgtori^ , oder üernu-t^mentoria; Oracunculus s^IveltN5; Draco s^Iveliri«; l'^nacetuniÄldum; 1^3-nacetum acutum; ^retni-um Zrvense; k'seucloo^retnrum; bey C. Bau hinVracunculli8 praten8i5 lerl-Htofolic»; bey Vaillant, Royen, Hall er und I. G.Gmelin ^cbülea foliig inte^rig minutillime lerratig. — Franz. ^c^illt'L lter»nutatoire; Herbe ü eternuer; ?t5rmi^ue; ?^retnre o^tarci. — Engl. Zneexe»wort; common 3nee2wolt; (3oo5e-tonßue; baät^rcl I'elliwr^; ?ielcl I'ellitor)'.
— Ital. i'tlirmica; Nroa cla liernutare; Olivellg; ?erpeluin^: l'er^etuellH.
— Span, ktarmica; Dr^ßon l^Ivelire; Drazoncillo pratenzs. — Port, l'tai'«mic?l; tlerva esoirra^eira.— Holl. Velcl-Draßon; ^ieZkluici. —Dan. 1^'5koder viltl Lertr^rn; Iioili licinlarn. — Schwed. i>tri»nc!lii!l; ^^8^rää; t'ruligrÄL.
— Rufs. l'äclncliH^vex lrav^il.— Pol. liicn^w^ec ^iele.
Man findet diese Pstanze häufig auf Hügeln, an Hecken, in Wäldern, Gesträu-chen, an den Rändern feuchter Wiesen und mehr andern feuchten und schattigen Orten, inSiberien, Deutschland, England und überhaupt in allen länoern des gemäßigtenEurop a.
Die Wurzel ist ausdauernd, lang, dünn, zähe, ästig, mlt vielen Wurzelfa-sern versehen, von aussen aschgrau oder dunkelbraun, von innen gelblich weiß; hat einenscharfen Geruch, der durchs Trocknen etwas schwächer wird, und einen brennenden bei,ßenden Geschmack, der beym Kauen einen vermehrten Speichelstuß verursachet. — DerStengel wird bis anderthalb Fuß hoch, er ist aufrechtsteheod, rund, hohl, unterhalbeinfach, mit wenig Furchen und Haaren besetzt, oberhalb mehr gefurcht und behaart,und theilet sich hier in mehrere Aeste. — Die Blatt er stehen ohne eine bestimmte Ord-nung wechselsweise am Stengel,; sie haben keine Stiele, und sitzen unmittelbar am Scam<me, den sie zum Theil umfassen; sie sind schmal, lang, lanzettförmig, scharf gespitzt,am Rande sehr fein und scharf sägeförwig ausgezackt, glatt, hellgrün, und aus ihrenWinkeln kommen noch einige kleinere Blättchen hervor, welche Büscheln bilden. — DieBlumen, welche sich im Julius und August zeigen, bilden einen stachen Strauß, odervi-elmehr einen losW Büschel; ihr Kelch ist rundlicht, und besteht aus häutigen, amRande haarigen Schuppen, die ziegeldachförmig über einander liegen; sie sitzen auf denGipfeln der Zweige an ästigen Blumenstielen, die aus den Winkeln der Blätter hervor-kommen. Die Zwitterblnmchen der Scheibe sind röhrenförmig, schmutzig oder gelblich,weiß; die weiblichen Blümchen des Strahls hingegen sind hellwciß, dreymal gezähnt,m ziemlicher. Menge vorhanden, meistens zehn an der Zahl. Sowohl das Kraut, als