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ger der Ausfluß dauert: so zwar, daß er am Ende zur Zlickerbcreittmg wenig mehrtaugt, und von den Amerikanern dann nur noch zu Syruv, Branntwein, Essig oderBier benutzt wird.
Gewöhnlich rechnet man auf einen guten Baum im Durchschnitte vier, sechs,auch acht Kannen Saft an einem Tage, und für den ganzen Frühling vierzig bis sechzigKannen. Zehn Kannen eines guten Saftes, von dem schlechter« aber sechzehn bis zwan-zig, liefern ein Pfund Zucker; doch ist er oft, wenn die zuvor angeführten günstigenUmstände eintreten, so reichhaltig, daß auch nur fünf Kannen schon ein Pfund Zuckergeben. Herr Rusch in Paris '?) nimmt für jeden Ahornbaum jährlich dreyßig GallonenSaft an, und diese sollen sechs Pfund Zucker geben; da aber ein Gallon berMsig neundeutsche Pfund, oder fünf dresdner Kannen beträgt, so kämen für jeden Baum jährlichzwey Hundelt siebzig Pfund, oder hundert fünfzig Kannen Saft zu stehen, folglich wür-de man nach dieser Angabe zu einem Pfunde Zucker, fünf und zwanzig Kannen, oderbeynahe fünf und vierzig Pfund Ahornsafc gebrauchen. Allein dieses Verhiiltniß scheint of-fenbar durchgehends zu groß angenommen zu seyu; und auch Herr Scopoli rechnetauf ein Pfund krystallisirten Zucker nicht mehr als zwei) und dreyßig Pfund Saft; wirkönnen also sicher die obige Angabe als zuverläßiger annehmen ««).
Ueber die Art und Weise, wie der Zucker aus dem Ahornsafte zugewinnen ist, sind bereits schon mehrere Schriften ->) erschienen, und Kalm --), derdie ganze Behandlungsart, von der Wartung der Bäume bis zur Verfertigung des Zuckers,persönlich in Amerika mit angesehen hat, giebt uns davon eine sehr genaue Beschreibung.
'«) In seinen ObservHtiouZ 5ur la k'1i?li<ii!e Hc. wo er auch zugleich die Verfahrungsnrtbeschreibt, den Ahornzucker mit Vortheil bereiten zu können.
'°) Man sehe die 68. Anzeige der Leipziger ökonomischen Societät von der Ostermesse 1797;wo Hr. Locator Riemschneider feine vieljährigen Erfahrungen und Beobachtungen überden Zuckergehalt des Ahornsaftes mittheilte.
'') Im Jahre 1789 erschien in Philadelphia eine kleine Schrift von Hrn. Drincker, worindie Verfahrungsarten den Ahornzucker zu machen, die er als die besten kennen gelernthat, genau angegeben sind. — Ferner: ^n accaunt ok tlie 5uß2r-H1»p!e. 1>ee oktk« unitecl Kate« an6 «t tbe metnocle ok ndl^iuinz 8uZar trum it, 6c. b^ Len^H.min Kul'cn. rlii!a6elplii2, 1792. 8- Diese Schrift sieht auch in: 1>2nlaction8 «f t^e^ ^m-ricau pkilolopliical lnciei^. Vol. III. — Ueber die Kultur des Zuckerahornbaumsund die leichte Methode , wie man in den vereinigten Staaten von Nordamerika Zuckeraus seinem Safte verfertigt, und von den großen Vortheilen, welche die Versetzungdieses Baumes nach Deutschland darbietyet. Aus dem Engl. Leipzig igo i. zz.
2») Abhandlungen und Schriften der Akademie zu Stockholm v. I. 175'» iz. Band. Seit.»49. —In eben diesen Abhandlungen v.J. 1754. Seit. 236, der deutschen Uebersetzung.