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3 (1806) Acanthus - Amygdalus
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2 ^<7^^V^//i7F.

Bärenklau. (H.. !nolli5 und 5uino5i,5)»). Wir werden hier bloß von der erster« spre-chen , von der wir auf der 22Z. Tafel eine Abbildung liefern.

^(^NI'NUI KlOQI.15, weiche Bärenklau, deren Blatter vertieft, gleich,sam ausgehöhlt, und nicht mit Dornen besetzt sind, (^CÄNtnus loliiz unuatizinerlnibus.)Man sehe die 22z. Tafel.

Diese Art heißt auch gewöhnliche Bärenklau ; ächte Bärenklau (im Gegensatze derunächten oder deutschen Bärenklau lleracleum 3pKon6^Iium Q.); italienische oderwälsche Bärenklau; gemeine Gartenbärenklau; glatte Gartenbärenklau; weichblätterige Bä-renklau; Bartisch; Bärentatzen; Bärentappen ; löwenklau. la t. bey Besler ^,can.llil,3 leevis; bey Dodonäus, tobel und Gesner ^. lalivu«; bey Tragus,Fuchs und Camer er ^V. verus; bey I. Bauhin ^. l'ativug oder ^. muÜizVireilii; bey C. Bauhin Lranca urlina; sonst auch noch ^. vulßllri»; ^. vete-i-uin' C!arc!uu5 acantliuz; lürsepula; Lranca urli; vera «Mcinarurn; iVIelan»-ukvllurn; MarlnurarlH; iVlilinolaria; l'opiariÄ. Franz. 1'^cantne; ^cante;la Lrauc urline; LlHneKe url^ne; Lrangue urline; pieci ä'oui». E n g f. tlieLears-LreecK; tl^e LranK - urline; smnotn Lears. dreecü. Ho ll. Leeren-lila^uv^. Dan. Liörn^Kloe; Ljörnelablie. Sckwed. LiürnKIo. Ital.^Vcanw; LrancorlinZ. Span, ^canto; kie cle «so; insgemein auch Lrgncaurkina, oder ßißanta; Hierin ^i^ÄNie; ^cantic».Port. /^c»nw; LrancaurNna; Iterva z;i^iNe.In Worea und Natolien Xillatroos nach Forskal.

Die Wurzel dieser percnnirenden Minze ist etwas zart, lang, glatt, zähe,mit feinen, w>eit um sich greifenden Wurzelfasern versehen; von aussen schwarzröthlich,von innen weiß. Sie fängt gewöhnlich im May, bey warmer Witterung aber, auch schonim April an, ihre Stengel zu treiben, welche aufrcchtstehend, einfach und nackt sind,die Dicke eines Fingers haben, oft bis drey Fuß hoch werde«, und sich in eine ansehnlicheBlumenäbre endigen. Ihre Blätter haben keinen Geruch, aber einen nicht unangeneh-men süßlichten, schleimigten Geschmack; sie sind fett anzufühlen, breit, beynahe einerSpanne lang, auf beyden Seiten glatt, glänzend, von dunkler, schwärzlichgriiner Farbe,an der untern Fläche etwas bleicher; an dem Rande sind sie oberhalb in tappen, unter-halb in O.uerstücke getheilt, und mit runden, auf ihrer obern Fläche geebneten, ein wenigrinnenartig vertieften Blattstielen versehen. Die läppen der Blätter stehen einander gera-de gegenüber; sind bald enrund, bald stumpf, bald zugespitzt, bald gezähnt und am Rande

») HerrWilldenow: in 8pecie5 plant^um, hat noch zwei) «eue Arten dazu aufgenommen;beyde sind in Ostindien zu Haust, und ihre Namen sind ^camku» ebractealuz. nackt-bluthige Bärenklaue, und ^cHutliu« repeu5, kriechende Bärenklaue.