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3 (1806) Acanthus - Amygdalus
Entstehung
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Bärenklau.

^/iese Pfianzengattung hat ihren Namen von dem griechischen Worte ^6a«?/ia,ein Dorn; gleichsam eine dornichte Pflanze. Sie gehört nach linne in die 14. Klas-se, weil ihre Blüchen zwey längere und zwey kürzere Staubfaden haben; und in die 2.Ordnung, weil ihre Saamen nicht bloß liegen, sondern mit einer Kapsel bedeckt sind.

Als Gattungsunterschied hat man Folgendes zu bemerken: Der Kelch ist eineBlumendecke, die aus drey Paar wechselsweise stehenden, ungleichen, bleibenden Blatt-che» besteht. Die Blumen kröne ist einblättrig, mit einer kurzen Rohre versehen,ungleich. Die Röhre sehr kurz, mit einem Barte geschlossen. Die Oberlippefehlt gänzlich, und die Staubfäden mit dem Griffel nehmen die Stelle derselben ein;die Unterlippe ist sehr groß, stach, auftechtstehend, sehr breit, in drey läppen ge,theilt, abgestumpft, und hat die länge des obern tappen des Kelches. Staubfädenfind vier an der Zahl.- sie find pfriemenformig, kürzer als die Blumenkrone; die zwe»obern sind etwas länger, zuriickgebogen und an der Spitze eingefriimmt. Die Staub»beuteln find länglicht, zusammengedrückt, abgestumpft, an den Seiten gleichlaufend,und an ihrem Vordertheile haarig. Der Fruchtknoten des Staubweges ist kegel-förmig; der Griffel fadenförmig, so lang, wie die Staubfäden, mit zwey spitzigenSeitennarben. Das Saamengehäus ist eine zugespitzt-cyrunde Kapsel, die derlänge nach durch eine Scheidewand in zwey Fächer abgetheilt wird. Die Saamen sindhöckerig und sieisclncht, bald einer, bald zwey an der Zahl.

Herr Forskal >) gibt zwey Arten dieser Pftanzengattung an, welche beydein Arabien zu Hause sind, und in dem linneiscden Systeme nicbt anqefübrt werden rnchmlich die baumfö rmige und d ie eßb are B ären kla u. (/^cantiius ardoreu^und H.. ecll,!Ü5). Ausser diesen sind aber noch zehn Arcen bekannt, und in der i^. Aus«gäbe des linneischen Pflanzensystems, von Murray aufgezahlt; worunter sich jedoch nurzwey befinden, die in Europa einheimisch sind: als die weiche und die dornige

1) l^Ioia ee^piiaca-arädica. ttgvni« <77F> 4>

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