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2 (1803) Continens alterum plantarum officinalium editionis ultimae pharmacopoeae austriaco-provincialis
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ltabitat n«e Arlzar in cZliäioribus Hmeri.c« r^^iunidu«; inprimis in (^/enna,<3!>,HN3, Lt. Domingo, Carolina öc ^g>

ln<»siugl:opyei cnrticem allervant.

ll,3liici5 vel lizni cartex aclvelnturi>c!08 in fruliiz aliquot lubinlie pe»cle« lon^is, »ü^uut pollice« latis,H uz^ne ac! jlileglam linLgm cralsiZ^convoluti« 2t<^ue lan^ttu^iualiter vaiieplicatiz» camp^is lil^rali» c!c laxsß. !.e-vi5,»6e fenax, -^exill5 , exttig tuic»'riz albicantiz, m^cliliä bllunz <5c prolu»berantii« rot.u»6iz, nl^rarilm succil^rurn«Ii^uii5 nlilellus, epicjermi^e ^allicliuriinäut««, ^ntUH ßlaber, cc»loli« ällutioriz,s«pe membrannlis libii veliitu« , ocluri«

s nulnu«, Apolls intenlo amgri liue Zcl»,ltlict,ic>ni« lensu. Decoctuin co l t i-Ql« limarndi» a^uolum, ^uülnäiuc«li6um, limpiäum, llavun» vcl exalbo ügvescen«, kriz i 6e factum ve-ro turbiäum H fuscum eva6it. dortexpro5un6« brunu», vix «n»>Är>i5, ininuzlenax» vetuNu« , ÜAuolug <ic eminentiiZlotunclls c»ren5 rejiciatur; etiam p^rzli^nola cortici tarte aäli«renZ qnl,e ulum,ut lnor« ÄulelenclH.

^ubHältrinzenlilini »c äwrc'.iiiZ.

Dieser Baum wächst ln den warmem Gegenbenvon Amerika; vorzüglich ln Capenna, G^a»«t,S. Domingo, Carolina rmdIamaica.

In den Apotheken findet man die Rinde.Die Rinde der Wurzel vder des Hol-zes wird in Stücken zu uns gebricht, wel-che bisweile» einige Fuß,lang, mehrere Dau-men breit, und bis auf eine ganze Linie dicksind. Die Stückt selbst sind zusammengerollt,und der Länge nach verschiedentlich gefaltet;sie haben ein faseriges und weiches Gewebe.Aebrigens sind sie leicht am Gewichte, sehr zähe,biegsam, von aussen an Farbe weißlich, mitbraunen Flecken und rundlichten Erhabenheit -ten, welche als Ueberreste nach hinweggeschnlt-tenen Seittnsproffen stehen blieben, besetzt,und mit einer etwas blasseren Oberhaut betlei-Het. Von innmßnd sie glatt, Heller an Far-be, und nicht selten mit kleinen Stücken einerzarten Haut des Bastes überzogen. Sie ha,bcn gar keinen Geruch; aber einen sehr bitternGeschmack, achne jedoch eine zusammenziehend«Eigenschaft zu verrachen. Der Absud d erSimarubarlnde, mit Wasser bereitet,'erscheint, so lange er noch heiß ist, klar,gelb, ober weißgelblich von Falbe; benmErkalten Hingegen wirb er trübe, und be-kommt eine rothbraune Farbe. Die dunkel,braune, kaum etwas bittere, weniger zähe,zu alte,.Holzige und der, an ihrer Oberflächebefindlichen, runden Erhabenheiten beraubteRinde ist als unbrauchbar zu-verwerftn. Auch >muH man, bevor sie noch gebraucht wird,bie holzigen Theile, welche sich vielleicht nochhier und ba an der Rinde befinden, und wel-che keine ArznenklMe besitzen, sorgfältig hin-wegnehmen.Sie besitzt stärkende, die VerdauungskMe be-fördernde, etwas zusammenziehende und harn-treibende Arznevkräftt.

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