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2 (1803) Continens alterum plantarum officinalium editionis ultimae pharmacopoeae austriaco-provincialis
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170
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rnlgm plenam sinßsntla, e cujug meäiocZuliz nannunc^uarn c!uc>3 pecle» »Itnz,fere nucluZ, in luprema p^rte ramosuZassur^ir. (kontinent ma^nzm lucci Z^uulirekrisscrainis cn;?illm, c^ii la^orem na»riet l»ciclnlum, lere nitrulum, »nNerumsc suuacrem, onurern verc> nullnm, Ätt^uein lpiritu vini In massam albam mucil^-ßinosam conüenülNir.

(lÄliäet viribus Z,ttenu2Nlilin5 re5ri^er3N»

l!un?^ne.

ln le rn e vix or6!natur, etiamli nnnnulümeäici 5 uccum recenter expro 5»suni cociileatim canlra invaluntarinmspermZtiz prakluvinm, 6/5enteriam, le-briin nuiiß^ricam atc^ue necticÄM com»menc^a^crint.

3xlerne snccns vel anäatur zar^ariz»mat!Nli5 in laucium innammatione, vel2s)^!icetur cnm lacti» cremure i'« s/rup«violarum mixtus pZppillis mammarum,ßin^ivis, liZemurrnoiclibuz innammatis^(io!en!,t!)!!3, pIZ^iz ambnliiz öc apnt>3.H e r u Ä recen5 in passem contusa 61lrunli su^erim^olila in kenrions aculiZäeliri^m tullit; eci^m a<1 m>,n6anc!a ul>cera invelerata öe auserencla verru»c^3 ac c!ava5 fre^uentissime nt meclicz»men:>im ^omsN'curn nsur^Ätu?-»

Spitze etwas röthllch, gleichsam wie aneman?der geleimt, so daß sie die Form einer gefülltenRose vorstellen, aus deren Mitte der Stengelin die Höhe steigt, welcher bisweilen aufzwepFuß hoch, ziemlich nackt, und nur an seinemGipfel in einige Aesie gecheilt ist. Sie ent-chatten elne große Menge eines wässerigen küh-lenden Saftes, der einen säuerlichen, fastsalpeterartigen, herben, und etwas scharfenGeschmack, aber gar keinen Geruch hat. Giebtman diesen Saft iu Weingeist, so gerinnet erzu einer weißen schleimigen Masse.

Sie besitzt verdünnende m»b kühlende Arzney-krä'fte.

Innerlich ist sie beyxahe gar Nichtgebrauch«lich; obgleich einige Airjtt den frisch aus-gepreßten Saft Löffelweise eingenommengegen den unwillkürlichen Euamenfiuß , widerRuhr,, auch im hungN'ischen u«d hektischenFieber empfohlen' haben.

Aeusserli ch pflegt man denSaft bep Ent-zündungen der RacheichHhle entweder als Zu-'satz zu Gm gel waffern zu gebrauchen, od« manbedienet sich desselben mit etwas Milchrahmund Veilchensyrup vermischt, gegen schmelz,hafte und entzündete Stellen an den Wärzchender Brüste, an dem Zahnfleische, den Gold-^verknoten, wider Mundschwämmchen und aufBrandschaden der Haut. Das frischt zueinem Brey zerflossene Kraut gebraucht manbey hiyigen Fiebern als Umschlag ans dieStirn um das Irrereden oder den Wahnsinnzu heilen; auch zur Reiniguxg veralteterGeschwüre, und um Warzen und Leichdörnerzu vertreiben wird es als ei» sehr gewöhnlicheslusmitttl häufig benutzt,