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2 (1803) Continens alterum plantarum officinalium editionis ultimae pharmacopoeae austriaco-provincialis
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159
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l'53

^lassi« IV. 1'etrÄliöliÄ. 0räo I. Uo.

(3en»5. (^3l/x communig pol/pl»/llu5 ;

nronnuz duplex, lunerng Rece^taculuin

naleZccum, üve nuclum.8necie5. 8cl»oic>sa corullulig czn3<^ii»

KcÜ8 rHl!i3ntidli8^ foliis riinnatitnäiz inci»

liz; caule tlizpicio.

(^rslcit per totam lünropzm in lac<5 s^du»erliste raäice perenni.

^In ^Ärmacil« nciltriz 5erv3Ntur soli g»

(^3>i!!z lionnulic^UÄM r?e6e5 clnc>5 IanssU3,erectu5 , in ramo« inter se süNssiite5 sfi»viluz, M2culi5 r>»rviz v^el punct>5 nizres»ceitti'nnz nota:u5. ?o!i» raclicalia«VÄto lanceuIatZ, petinliz prZeciit», inm^r^ine crennta sunt; fulia caulinainterclum inte^ra, plernm<^ue vero inr>innIzc^uin^,e tranzverlim p^Nita, c^ua-lum int<?ri«re5 ümplicem lInceoiHtam ,extrem» live impar ovZto Igncer,l»t3mI^abent ii^nram. s^par foliorum lub»ÄMÄln«, /alsli5, in^ratuz, oclor nu^lu«.

t^.^uclent virit^u, r«s«Ivent.il)n8 atczue pa>rum cil^pnoreticis.

Velere» jam rneclici 5c 3 bi olle foliaineäicHmenta inter 6i^plloretica necnunvulner^ria retulere; nN vero Loerli 3 Z»V ! u 5 nt lene resolvenz contra riectorizmorbou inorimi« eommenckavit. Orcii-nntür mox vel lierb»? recentis luccuzexprellus «cl un3m »lter^mve unciZm,mox tuliunim liccatorlirn elecoctum.

4. Klasse. Viermännige. 1. Ordnung. Ein-

weiblge.Gattung Der gemeinschaftliche Kelch ist viel«blättrig; der besondere zweyfach und oberhalb.Der Fruchtböden spreuförmig, oder nackt.Art. Sc ab lose mit viermal gespaltenen,strahlenförmigen kleinen Blumenkronen; miteingeschnittenen und in Queerstucke gespaltenenBlättern; und mit sieifborsiigem Stengel.Sie wächst durch ganz Europa auf Plätzen,welche vlel feinen Eanb enthalten, in denSaatfeldern, auf Wiesen, an Wegen, Sieblähet im Sommer hindurch; und ist aus-dauernd.In unser» Apotheken werben dieBlätter auf-

bchalten.Der Stengel ist bisweilen zwey Fuß lang,nuftechtstehend, 1u Acsie gethellt, welche voneinander abstehen, und mit kleinen schwärzli-chen Flecken oder Punkten bezeichnet. Die' untersten oder Wurzel» Blätter sindmit Stielen versehen, eyrund- lanzettfbrmit,'am Rande sägeförmig eingeschnitten; dieobernBlätter amStengel sindmanch-mal vollkommen ganz, meistens aber in filnfStücke oder Lappen nach der Queere »bgetheilt,von denen die innern eine einfache lanzettför-mige, das ä'ußere oder ««gepaarte Stuck hin-gegen eine eyrund- lanzettförmige Figur haben.Der Geschmack der Blätter ist etwas bitter,gesalzen, und unangenehm; Geruch haben siekeinen.Sie besitzen auflösende und den Schweiß in etwa«

befördernde Arzneykräfte.Schon die altern Aerzte haben die Blätterder Acker-sc ablose unter die schweiß-treibenden Arznenen und unter die Wundmittelgerechnet; allein Voerhaave hat sie vorzüg-lich gegen Krankheiten der Brust als ein ge-linde auflösendes Mittel empfohlen. Manverordnet bald den ausgepreßten Saft des f>i-schen Krauts, zu einer oder zwey Unzen, bald