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2 (1803) Continens alterum plantarum officinalium editionis ultimae pharmacopoeae austriaco-provincialis
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135
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Occupant vir«« fortiter KImu^nteZ, cale-facientez, 6iuretic35 atc^,,e 6iap!lare.

8äbinZe necba kceminiz lasciviz ^6z?rc>cur»n6um abortum jam priciem na»ta, me6icamentum abortivem spec.ncumcre6ebatur; leclneHuarniam kuelum pro»firie enecan6u, tantummnrlu itin>u!an>ciain uterum »zll, ita ma^n« ut gdnincriNmorrn^iN excilentur, cjnee m^tri,facinu5 telerrimumtentÄNti, morbus <N.pillime vaiitliilimos, « non rar« inte»ritumparZnt, nuin linis propnlitg cun-lecula luillet. ^Vte^icus ver« pers^icaiinlusussl kron6ium sabini« «l)c>rilexia ner.vosa ör moroi« verminoli« laoorantibuz,puy1Il5 cirlorritici« atc^ne aliis kcemiuiglaxis menltruorum retentiane vexati» «r»<u'naoit; 5eci in luojecti« 6ei)ilim!, n«-mnptoen lroc me^icamenta sacile ex»c'Nari r^olse, ne nulivil^ztur. Dc»5i5 ininkulo vei 6ecoct,o äracnmLe cinl« »utuncia climicii^ a^nZL noram.O leumcieliillatum furtill'iMÄ inter iiimu-lantlÄ reseren^nm, H m murbis ^»nte-6ict!5 5uli eleolgccnÄri sorm^ interne»llmnencium est. ^onnuüi eciam l'u c-cum toliorum sabinse recenterexprellum 3^l clracnmag 6u<l« cum i»cteöc lÄccn<ira commiitum 26 prvneilenclozv^rnie« cummen^ant.

Externe usurpantur lc»! i 3 sa bin« li c-cata luffimcnta tumoribu« ceäema-

ursacht wird. Ihr Geschmack ist bitter, har-zig, scharf und beißend.Sie besitzen heftig reizende, erhitzende den Har»und Schweiß befordernde Arzneukrcifte.

Die Bl'ätter des S e v eu ba umes, wel-che ausschweifenden Weibspersonen, um da-durch einen Abortus hervorzubringen, schonlange bekannt sind, wurden gewöhnlich für ei»specifisches Abortlvmitlel gehalten. Alleinsie wirken teinesweges unmittelbar auf denFötus um denselben zu tobten; sondern nurüberhaupt als ein Reizmittel auf den Uterus;so zwar, daß dadurch große Blutftüße verur-sacht werden, welche einer Mutter, die diesesschändlichste aller Laster versuchen wollte, mei-stens die schwersten Krankheiten und nicht sei»ten den Tod zuwege bringen, ebne daß dadurchihr vorgesetzter Endzweck erreicht würde. Einkluger vorsichtiger Arzt aber wird den Aufgußder Zweige des Sevenbaumes solchen Men-schen, die vomNervenschlagstusse befallen, odermit Wurm- Krankheiten behaftet sind, bleich-süchtigen Mädchen und andern Frauensperso-nen von schlaffer Constitution, die an Verl)«!»tung der Reinigung leiden, verordnen. Nieaber darf man außer Acht lassen, daß beyschwächlichen Subjekten dadurch liicht ein Blut,husten verursacht werden kann. Die Eadezn einem Aufgüsse oder Dekokt sind zwei) Drach-men, auch eine halbe Unze auf ein Pfi»,dWasser. Das destilllrte Oehl ge-hört unter die stärksten reizenden A> ziepen,und kann in Form eines Ochlznckers beyallen oben genannten Krankheiten innerlich ge-nommen werben. Einige empfehlen auchden frisch ausgepreßten Saft der Blät-ter des Sevenbaumes zu zwey Drach-men, mit Milch und Zucker vermischt, als ein

" wurmtreidendes Mittel.

Aeußerlich gebraucht man die getrockne-ten Blätter des Sevenbaumes als