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1 (1800) Continens semissem primum plantarum officinalium editionis ultimae pharmacopoeae austriaco-provincialis
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3pecie5^ tl/peiicum tlondus tr!^.

NI5, cZule Zncipiti, tc>IÜ5 nbluÜ5, pei-

lucicio- punctatiz.doüt prata !>c </Iv»s montolaz totius lere

Uuroriöe. ?Inret Zeliate ra6ice perenni.

I?1r)re8 NZlZentur in pliIrmZciiz naliriz.

il o ro 11 Ä' ^enlgpet^lZe, pet3Ü8 «vZto.«I)!c>»^i8 , obtuli» , l^turgtc: luteiz, c^uWi'cr^illiis>l: prokuncle rnl)icun6i5 punctizte^untur, cum pec!uncul>8 öc cZIvcil)!!»cmiii^ineli^i^. Oc^nr 6em!i3 in?r2tiiz;^löpur b^Ilamicus, IM3ric3N5öc subZolie»lU5. V'lores reconte« ^< l!cc<iti m«>-s^rtim N>^M2tÄ lar^iunlur lli!) compres»lione ^uaclcim succum rubrum, öc im-buunt aciclil mmeraü», sal^z 3>cl<Iinci8,.Ä^ugm purZm A sulsam, Zcetum, ol^eaprelle «unie ollentiAÜ^ ZetnericZ «c priV»cipue s^iritnm vini rubr« colnre. ?eran^I^lln cl/micgm obtinemu8 s>3rle8relinnsaz oleol«zHuc sZt mZ^na cmINtilZte.1^rlu8 8«.'lum gnle exp3nl!«nem p!e-nZrinm initia menliz ^ulii cc>II>L«ncIu8,^c in umbrz liccatuz Ierv^n6u8»

(IZuc^ent virlbnz rnlic>r?lnlimi8, lümulanti-l)U3, K«!s5mic>3 «c Intlielmintici».

E«mmenc!atur <!ecuctum nut meliu« insu»Lnm cantra alcariciem lnmbricoiclt'm ö:»I'l35 vermium 5^>ecio8, ckein in cül'poli-tione p^tinlica, viscerum c>I)nrnclinni.I)U8, ^ ut lan^uinem purificäng in VHrn3eru^>tinni!?u8 cu^neiz. D«5l8 ^rZenmee-ciuZe aci 2^u^ iibram.

Lxterne »ci^ibelur infusum laturZmmut Optimum vulnerarinm ack munil^nclaz z^ conloliään^» vulnerg^

Art. Johanniskraut mit breymetbigenBlumen, zweyschneidigem Stengel, undstumpfen, durchsichtig - gepunkteten Blattern.

Sein Vaterland ist bennahe ganz Europa aufund in gebirgigen Wäldern. Es blühet in»Sommer und ist ausdaurend.

In unfern Apotheke» hat man die Blütheu.

Die Blum enkro neu bestehen aus fünf Blu-menblättern , die länglicht - eprund, abge-stumpft , duntelgelb gefärbt, seh? cft mit dun-kel rochen Punkten besprengt sind, kleine Stieleund fünfmahl geteilte ^lument^lrle haben.Ihr Geruch ist sch>vach, unangencbm; ihrGeschmack balsamisch, etrcas bitter und herbe.Die frischen sowohl als auch die getrocknetenBlumen und hauptsächlich die Etaubwegeg<ben bey gelindem Drucke einen rothen Saftvon sich, eben so werden alle Mineralsäuren,die alkalischen Salze, reines und auch gesal-zenes Wasser, Essig, gepreßte und auch we-sentliche ätherische Oehle. vorzüglich aberWeingeist davon roth gefärbt. Durch diechpmische Zersetzung erhalten wir von ihneneine nicht geringe Menge harziger unl> chlich-ter Besiandtheile. Die Sträuße der Blülhenmüssen noch vor ih^er vollkommenen Entwicke-lung im Anfange des Julius eingesammelt,und im Schatten getrocknet aufbewahretwerden.

Sie besitzen stärkende, reizende,, balsamische undwurmtrcidende Arzeiieykräfte.

Man empfiehlt den Mftld, oder noch besser denAufguß, als ein gutes Mi te! wider die Spul-würmer und andere Arten von Würmern, dannauch bey einer A"lage zur AuezebrunZ, in Ver-stopfungen der Eirgeweide m.d a!s Biutsrei-nigung bey verschiedenen Hautausschlägen.

Aeusserlich gebiancktt man einen gesätticitenAufguß als en: lX'!tl?ss'chee W^iidn.tttcl um>Wturdtn zu leimacn m^d zu heilen».