tumores mäo^entsz, 5e6 tunc täntum
duno cum eventu, ü vel p^Io^oüz )2M
ex üedilitate ut exorta, vel Üimulu8 in-
llclmmatidnis vel'N reperiatur imminuta,
perNante gutem verZ intlammatione,
oampliora Kimu!« luc» certe malum au-
. ßedit. Inttituuntur czuaque Ieve3 sriiiio-
N68 Iintei'8 campnora illinitiz, ve! lotio-
ns« sniritu v ini c: Impilorato aä
l?c>l-wbor2n6a3 P2lte3 nal'2!vtic23, w6e-
M2tns28 6i nnl^ luxationem äeuilitätgz.
In murbi« cum virium vitalium moKra-
tione con^unöiiZ, ubi jam äeuilitaz aä
imum nervenienLt, »e mar» inliare mi-
nadatur, amnlduä iemeäil8 lrulira »n-
plicatl3 , iotin spiritu vini cam-
p !ioi-Itu lläkidua moidi mgßnUuäinem
luverävit. ()mä äemum i^noret cam-
plinree in ^anZrena, «luum cai ie inc^ue
M2lißn'l8 nutriäilve u1ceri!)U8 virtutem?
ubi vi« e)U8 /ic cliKa Antiseptica cliu )Zm
poten« exnerta iiiit. Insper^gtur cam-
n ü o rse r 2 5u r 2 vel sola unacum lgc-
cliaro lemixta s! in oulverem lletrita
ulceriduz ^2NZrennÜ8, vel gcimisceän-
tur alia Kimulantia sixiora, ne üimulgn-
cli vi« camv^aree vnlätiliz tam cito ces-
l^ret. (Hiullse vero, K ääl^sererent loco
3ÄN?renc>lu, ante carnpnnrse »nvIicÄtio-
nem, emu1!>«ntluu3 ö< leviter Kimulan-
tidu8 ver suvurationem sunt auleren.
<lae.
6r
hafte odrmatöse Geschwülste zu vertreiben,ausgeleget werden. Es laßt sich aber nur dannein guter Erfolg versprechen, wenn entwederdie Entzündung selbst schon von Schwacheherrühret, oder doch wenigstens der Entzün-dungsrrih merklich vermindert ist, denn Heynoch fortwährender wahrer Entzündung,wirdder Kampher durch seinen Reiß das Übel ge-wiß noch vermehren.Um die nach Vcrrenkun,gen geschwächten oder gelähmtenTheile wiederzu stärken, oder auch um wässerige Geschwül-ste zu heben, kann man auch gelindes Reibenmit Tüchern, welche vorher mit Kampher be-strichen wurden, oder das Waschen mit Kam-phcrgeist empfehlen. Oft hat in jenenKrankheiten, die mit einem wahren Verlusteder Lebenskräfte verbunden sind, wo schon al-le Hülfsmittel vergebens angewendet wurden,dir Schwäche aufs Aeusserste kam, und dernahe Tod bevorstand, das einzige Wa-schen mit Kamphergeist die Heftig-keit der Krankheit gehoben. Wer sollte endlichdie vortrefliche Wirkung des Kamphers imkalten Brande, Beinfraße und in bösartigenfaulen Geschwüren nicht kennen? wo seinesogenannte faulnißwidrige Eigenschaft schondurch eine lange Reihe von Erfahrungen sichtrefflich geäussert hat. Man kann entwederden Kampher allein klein geschahenmit Zucker vermischt und fein zu einemPulverabgerieben in die brandigen Geschwüre ein-streuen , oder, damit der flüchtige Reih desKamphers nicht so geschwinde aufhöre, ande-re anhaltendere Reihmittel hinzusehen- Soll-ten sich aber an den brandichten Stellen harteSchürfe befinden, so müssen diese, noch vordem Gebrauche des Kamphers mit erweichen-den , gelinde reizenden Mitteln durch Eiterungwegzuschaffen gesucht werden.