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1 (1800) Continens semissem primum plantarum officinalium editionis ultimae pharmacopoeae austriaco-provincialis
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teäiKZe, öl m cucurmtum putammibuzlud formet inlpillÄtÄ exsicc«lt2o.ue z6 no3cleportatur; iÜ3, enim ballzmi specie3 li-c^mäa pura, lponte ex arnol'l3 corticeprumÄNÄnz, öl in reAwne eiu8 vÄternarepeit», »6 noz ulc^ue nunlzuam per-venit, leä Maxime ilüco ^d incoliz con-lumitur.

lenec virez lTimulantez. 0Hlel3ciente5 2qrelolvente3.

(^uonäam Ku^uz dalsami ulu8 in pulmo-numulceriuuz maxim28 »cquiliverat lau-6ez, leä meäici lioäierni, od nimiam Ki.mulanäi virn, Kuju5 remeäii applic^tio-nem fere intermittunt. l^onuunc^uamtamen rodurantem in scopum polt äis-lenteriaZ ac äiÄrrlweaz äiuturniorsz or-clinamr öl noäie. kurri^ed^tur cznuaääoün a3^äennamo 2 ^utti3 vi^inüää tri^inta, ter äe äie.

IMz eju3 externuz in emunclanäiz exlic-canäilc^ne ulceribnz multo sren^uentior.Nilceatur dallarnug nernvianu5cum oleo ttiereointninse, ut üuiäior eva-äat, öl üc vulneriuu«, prsesertim äillec-Ü3 nervi3, inltillari pomt; 5eä öl sulumtnereointninse oleum eunäem, imo mZ.-jorem preeltitit liuÄum. I^onnulli Hdallamo, frultulo corii in emplältri 5oi'-MH illinito, re^ionic^ue vertriculi avpu-Nto, äi^eltionem luille vromotam, viäis.se creäebznt.

nicht verbraucht. Die Zusammmseßungen,welche betrügerische Kaufleute dem peruviani-schen Balsam unterschieben, kann man ent-weder aus dem fremdartigen Gerüche, ausder ungewöhnlich grösser« oder geringer»Auflösbarkeit und Schwere, oder aus demAufbrausen mit Vitriolöhl, sehr leicht er-kennen. Wir erhalten diesen flüssigen Zh»lichtharzigen Balsam, welcher durch Ko-chen der Blatter, des Holzes und der Rindeder oben beschriebenen Art der Myr 0 xp legewonnen wird, in Kürbisfchalen unter derGestalt eines dichten und trockenen Körpers;denn Mer reine und flüssige Balsam, wel-cher von selbst aus der Rinde des Baumesaufließt, und in seinem Vaterlande angetrof-fen wird, kommt nie bis zu uns, sondernwirdschon dort von den Einwohnern verbraucht-

El besißet reizende, erwärmende und auftösen-

" de Heilkräfte.

Die altern Aerzte rühmten den Gebrauch die-ses Balsams in Lungengeschwüren unge-mein, von den Neuern aber wird er wegenseiner heftig reizenden Eigenschaft fast nichtmehr gebraucht. Bisweilen wird er doch beyeiner , nach lange anhaltenden Diarrhöenund Dissenterien, entstandenen Schwäche,als ein stärkendes Mittel, auch noch heut zuTage verordnet. Spdenhllm gab ihn,was die Dose betrifft, von zwanzig bisdrep-ßig Tropfen dreymahl des Tages-

Viel häufiger ist sein ausserlicher Gebrauch, umGeschwüre zu reinigen und auszutrocknen.Man vermenget ihn gewöhnlich mit Terpen-thinöhl, damit er flüssiger werde, und so indie Wunden, besonders auf abgeschnitteneNerven, geträufelt werden könne; das Ter-penthinöhl allein aber, hat wo nicht bessere,doch gewiß eben dieselben Vortheile geleistet.Einige glaubten beobachtet zu haben, daß,wenn man diesen Balsam, wie ein Pfla-ster auf ein Stück Leder ausstreiche, und