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1 (1800) Continens semissem primum plantarum officinalium editionis ultimae pharmacopoeae austriaco-provincialis
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43
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In pnarmaciiz lervatur. nomine b 21lam1peruviani, succu« ex ardoris Parti-du5 odtentuz refinosus.

Habet neec mälla pnnäeros» »tczue opäcarecenz svrupi conüllentigm, tenlinnczuevero liccata, o6«rem fr^^rgntem öi gli-<momo6o VÄniZIise limilem, lsporem »rc>.rnäticum, Zcrem, lut)2M2ricantem. Ora-tillimum ipgr^it ballamuz prunis a^enti-bu« traclituz o6orem; li cli^itum aliu6-ve inltrumentum liczuiclo immer^imuzbällamo, in silämenta subtilia pellucicla-cme expanäi poteli. <3uttulse ac^uoe tri-Kl6^ instillatLe mZ^orem od ^ravitatemlpecilicam aqua, funäum petunt, ^, »debuliente ver« in partem oleolam, pel-licuIZL inliar lupernatantem, öctenliuremZrÄviuremczue fudNäentem. 6ivi6untur.^«mmilceri neccumZcjUI, nee cum oleisexpi ellis , K minus in vini älcolinle ,HUZm in vini lpiritu reKilicato relnlvipoteK subit cum uleiz Aenuini» setne-reis Zmicitigm, K per n»nc compolitiu-nem penitu8 in vini älcokole sulubiligev»6it. llum vitrioli oleo nun esserve-lcit chlore «^auöio, le6 resert lolutio-nem rudicunäilnmIm tranquillam. ljgl-lamum cum uleiz exprelliz coniunÄin-nem nermitten5, in Zlconule vini peni-tu« solubile, lere ni^rum colore, 6edi-le, empvrevmaticumve oclore, inttiü».tum ciigrtse iaciie cleiluens, in arte me-ckcs, tInc^UÄm nullius prsetii M2F2, nonaänideztur. 8ie etiam compolitionezlranäulent«e, vel ex oäore alieno, velm^ore minoreve, »c par elt, soludili-täte, ^ravitate, vel cum vitrioli uleoellervelcentia, lacillime pullunt öiNin-ßui. Oocinetur maüa nsee iluiäa oleo-lo - retinola per folioruum, lißni, corti-ckve cnüionem speciei Hl^roxvli an-

43In den Apotheken wird unter dem Nahmendes peruvianischen Balsams, dervon verschiedenen Theilen des Baumes ge-wonnene harzige Saft ausbewahret.Dieser Saft, so wie er frisch von dem Baumegewonnen wird, hat die Konsistenz des Sy-rups, wird aber durch das Eintrocknen zueiner dicken, schweren, und undurchsichti-gen Masse, welche einen heftigen in etwasder Vanille ahnlichen Geruch, und einenge«würzhaften, scharfen etwas bitterlichen Ge>schmack besitzet. Er giebt, wenn man ihnauf glühende Kohlen leget, einen sehr an»genehmen Geruch von sich- Wenn wir indenflüßigen Balsam einen Finger,oder sonstein anderes Instrument eintauchen, laßt ersich in sehr feine und durchsichtige Fäden zie-hen. Träufelt man einige Tropfen Balsamsin kaltes Wasser, so sinket er wegen seinerglössern spezifischen Schwere zu Boden; ge-schiebt dieses aber in siedendes Wasser, sowild er in zwey Theil? zersetzet, der eineschwimmt in Gestalt eines öhlichten Häut-gens auf der -Oberfläche, der andere undzwar schwerere geht zu Boden. Mit Wasserund den ausgepreßten fehlen läßt er sichnicht vermischen, auch ist er im Alkohol we-niger auflösbar, als im gewöhnlichen Wein-geisie- Mit den wesentlichen ätherischen Deh-ler» kann man ihn vereinigen, und wird durchdiese Vereinigung gänzlich im Alkohol auf-löslich. Er brauset mit dem Vitriolöhle un,ter einer Entbindung des Wärmesiosses nichtauf, sondern er wird ruhig aufgelöset, undfärbet die Solution mit einer hochrothen Far-be. Jener Balsam, welcher zu ausgepreßten.Oehlen eine chemische Verwandschaft äussert,oder im Alkohol gänzlich auflöslich ist, einebeynahe schwarze Farbe, einen schwachenoder branzigen Geruch hat, wenn man ihnauf Papier träufelt, leicht abfließt, wird inder Arzneykunsi, als eine unnütze MasseF 2

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