Druckschrift 
1 (1800) Continens semissem primum plantarum officinalium editionis ultimae pharmacopoeae austriaco-provincialis
Entstehung
Seite
34
URN (Seite)
  
Einzelbild herunterladen
 

34

nimmt man auf ein Pfund Wein eine hal-be Unze von der Z eh w ur zel, denn durchdie Maceration verlieret sie sehr viel vonihrer heftig reizenden Eigenschaft»

l'ab. XXIV.

^,5» faetida, I.zssr. Oalliz H ^nglis, ^.ssz

fw t i ä 2.ci^lliz V. ?entHnäria. Oräo II. Di-

Oenn3. krn^uz n vllUg , cornprello - via-nu 8, ltrii« utrinc^ue trit»U3.

8 vecie 5. ? s ru I «l 5oIÜ3 ältsrnatim sinn-2Ü5, odtuliz.

l)uerit lulnrn natale in ?srlia, öl rirseei-pue aniäem seennäurn li^Zempferi te-ltimonium, in oampiz äc loci« mc>ntani3urdill Heraat provincise lÜKar ^ ll'a n;2N incaliä H in ^ iscK vel H u s) e Ii nn-ininHtnr. ?lanta nZec uindellisera perpiurez, ante elnorescentiZe tsniouz, an-nu8 perenni8, rnzturatc, veru lemine,inaribunäa. Ltiam in noüriz culturapron2Z2ri notelt re^ionidu3.

^ onarmHConaliZ Zuminiresing vrseltoin ulüln lerv^tar.

Ii,2,äix, externe culoriz niZre5centi8, inter-ns aldi, plenH elt lucci äluläi allium l e-6o1entl8, czui äilseiii« rääicibu3 tranüu-clllt, äc, a lnUz calore Lnntenl2M8 , invarise inaßn,tu6lni8 si^urseque M2M8,nomine H,ssN faetiäse ex ?erüäe öl3vria 26 no3 6epnrtatur. 5ucc:u3 re>cen3 »c: Üui6u3 Inn^e lra^rantiure ßau-äet acloro, exlicc»to. Ilanet inäulem

Vier und zwanzigste T aftl.Der stinkende Asand

Teufelsdreck, Teufelskoth-

Z. Klasse. Fünfmännige. 2. Ord-nung. Zweyw eibige.

Gattung. Die Frucht eyrund zusammen-gedrückt stach, mit drey Streifen von bep-den Geilen.

Art. Gartenkraut mit wechselweise« ,vertieften, stumpfen Blättern.

Sein Vaterland ist Persien, vorzüglich aber,nach Kampfers Zeugniß, die Felder undgebirgigen Orte um die Stadt Heraat inder Provinz Chorassan. Die Einwoh-ner nennen ihn Hingisch oder Husjeh.Diese doldent ragende Pflanze ist, bevor siegeblähet hat, durch mehrere Jahre ausdau-rend, hat aber der Saame seine vollkom-mene Reife schon erlangt, so stirbt sie. Mankönnte diese Pflanze auch in unfern Gegen»den mit gutem Erfolge bauen.

Die Apotheken haben dasGummiharz zumpharmatcevtischen Gebrauch in Bereitschaft.

Die Wurzel dieser Pflanze hat ausserlich ei-ne schwarzlichte, innerlich aber eine weisseFarbe, und ist voll eines weißlichten nachKnoblauch riechenden Saftes, welcher ausden zerschnittenen Wurzeln hervorquillt, undvon der Sonnenhitze verdickt, in Stückenvon verschiedener Gestalt und Grösse unterdem Nahmen stinkender Asand, ausPersien und Syrien, zu uns überbracht wird-