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1 (1800) Continens semissem primum plantarum officinalium editionis ultimae pharmacopoeae austriaco-provincialis
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ropLS ozliä'loriL. ?Ianta perennis; lloretvrimo vere.

In nlliciniz nosti-israäix ocourrit.

K 2 6 ix Nsec 2 r i m 2 cu I 2 ti eli ^lobol»,oblong, äi^ituin craüa, tunerol2, C2r-nola sc in5r2 ^lirosa; externe lsete oru-na, interne alba; recenz l2z)nri8 acer-rimi 6c penetrautiz. Litucliatur vel men-le Nartii 6c ^oriliz, 2ntecsU2m tulia ^er-minarent, vel ineunte 2utumno, czuan-6a koliH mkrceleere 6c baccse matm eloe-re inciverent, 6c servetur lollieite in vi-triz olauliz. l^unviz anno lienun colli-ßi 6c iie servari 6eust, l^uia raäici»exsiocatse virtutes lere 6ell.itut.Le re-periuntur.

l<26ix viribus acre /limu!2NtiI)U8, cale-tacientibus 6c relalventinus imbuta.

N2XIM08 in ventriculi inertia, vel peKn-ri« muculitzte vrsebuit elleKuz. ?arri-^2tur vel in pulvere cum salidus mecliiz,vel in viluliz cum extr2öii8 2M3ri8, 2^r2ni3 c^uinc^ue, lcrupulu 6imi6io, 2cl6r2cNmam 6imi6i2m, 6c »6 6rÄcluri2mintegrum, vrciut Dominus ^rnem2nn6uün conltituit 8ser>e 2 majore 6nli,eventU3 eru6e!iVmn8 , ut vomitusoruentci8 6c 02r6i2l^i28 into-ier2bile8, lecutos luille, multi 25-sjrrn2Nt; incle 2 minore 6«li 26 rna-^'urem ^r2äatim nrc>^re6ien6um eüeluaäent, ut certi elle pc>llimu8, »b «e-^rotis nnc reme6ium verierri. I^2clixl'ecens in 2eeto 6ee«6t2 elculent2ev26it. ^6 vini me6ic2ti vrsep2r2tiu-nem libree uniu8 ^uantitgts, r26ici8 un-ci2 lemi« recini vatelt, macer2näu enim,multutn via lues Üimulantis, 2inittitur.

Z3warmer« Theile von Europa. Sie ist aus-daurend , und blühet im Anfange desFrühlings.

In unfern Apotheken findet man die Wurzel.

Diese Aronswurzel ist kugelförmig, lang-ligt, von der Dicke eines Fingers, höcke-rig, fleischig und unten faserig; ihre Far-be ist von aussen blaßbraun, inwendig aberweiß; frisch hat sie einen sehr scharfen unddurchdringenden Geschmack. Sie muß ent-weder in den Monathen März und Aprilvor dem Austreiben der Blatter, oder imeingehenden Herbste, wenn die Blatter welkzu werden, und die Früchte zu reifen an-fangen, ausgegraben, und sorgfältig in ver-schlossenen Glasern aufbewahret werden.Alle Jahre muß man sie frisch sammelnund gut aufbehalten, weil sie durch dasAustrocknen fast alle ihre Arzneykrafteverlieret.

Die Wurzel besitzet scharf reizende, erhitzen-de und auflösende Heilkräfte.

In der Schlaffheit des Magens, und Ver-schleimung der Brust leistet sie ausnehmen-de Dienste. Man giebt sie entweder imPulver mit Mittclsalzen, oder in Pillen mitbittern Extrakten, von fünf Granen, odereinem halben Skrupel, bis zu einer halbenDrachme, oder wie Herr Arnemann dieDose bestimmt, bis zu einer ganzen Drach-me- Man hat nach der Behauptung vie-ler Aerzte schon oft auf eine etwas grossereGabe dieses Arzneymittels die schrecklichstenFolgen, als Blulspeuen und uner-trägliche Magenschmerzen beob-achtet; daher muß man immer von der klei-nern Dose zur grösser» stussenweise überge»hen, um erst beobachten zu können, in wieweit der Kranke den Gebrauch dieses Mit-tels vertrage. Wenn man die frischeWurzel mit Essig abkochet, wird sie eß-bar. Bep Bereitung eines Arzneptranks,E

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