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Zusätze
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ster Bestandteil angesehen werden), wirkte aber auf den thierifchen Organis-mus giftig.
Brandes (Ebend. S. IN.) theitt früher angestellte Ansuche zur Aus-scheidung des Conicins mit. Geistiger Schierlingsauszug wurde nach demVerdunsten von Wasser aufgenommen, die wäßrige braune Flüssigkeit mitBittercrdehndrat gemischt, und damit zur Trockne verdunstet. Diese Massewurde mit Alkohol ausgekocht, aus welchem sich nach eintägiger Ruhe kleinespießige Krystalle absetzten, die aber beim Verbrennen einen erdigen Rück-stand hinterließen. Der Alkohol wurde abdestillirt, der Rückstand bei mähi-ger Warme zur Trockne gebracht, und mit einem Gemische aus gleichen Thei-len Aether und Alkohol ausgezogen. Der geistig ätherische Auszug reagirtestark alkalisch, und es blieb nach dem Verdunsten eine hygroskopische extractiveMasse, welche den damit geschüttelten Aether gelb färbte, und damit eineAuflösung gab, die sehr stark alkalisch reagirte, und den Geruch des Conicinsim höchsten Grade zeigte. In einem Uhrglase verdunstet schieden sich an denSeitenwänden wenige kleine gelbe Krystalle ab, die beim Verbrennen nocheine Spur eines festen Rückstandes ließen. Beim ferneren Verdunsten bliebeine hell bräunlichgelbe ertractartige Masse zurück, in der sich noch kleine,spießige Kvystalle bildeten. Diese wurde mit Aether ausgezogen, der geringeRückstand nach dem Verdunsten in Alkohol aufgenommen, und mit einigenTropfen höchstrcrdünnter Schwefelsaure vermischt und in einem Uhrgläschenverdunstet. Es bildete sich eine bGttrige, spießige Masse, welche beim Ver-brennen einen sehr starken brenzlig-ammcniakalischen Dunst ausstieß, undkeine Lpur eines Rückstandes zeigte.
Uln,«u8. S. 375. Wackenroder (Geiger's Magazin 1827. Mai.S. 168.) erhielt aus ZI Pfunden frischer gelber Rüben eine halbe Drachmeätherisches Oel, welches farblos ist, einen eigenthümlichen, starken, penetri-rendcn Geruch und ei wärmenden etwas widerlichen Geschmack hat. Spee,Gew. 0,886I.
In 100 Th. des aus frischem Gaste bereiteten Ertracts fand er:Schleirnzucker mit Aepfelsäure und etwas Amylum verbunden 93,71; vegeta-bilisches Eiweiß 4,Z5; fettes weißes Oel, mit dem besondern ätherischen durch-drungen; Carotin NM; Asche bestehend aus Alaunerde, Kalk und etwasEisen 0,60.
Mit den Namen Carotin bezeichnet der Verfasser eine eigene färbendepu purrothe Substanz, welche schöne Krystalle liefert, nur in etherischen undfetten Oelen löslich ist und dem Harze oder Myricin sich nähert.
lülx. S. 403. Wackenroder (Geiger's Magazin. 1827. Mai, S.175,) erhielt aus 43 Unzen der trocknen Wurzel durch Destillation mit Was-ser s Gran eines weißen, ätherischen, talgartigen, stark balsamisch riechendenund etwas unangenehm balsamisch schmeckenden Ocles. In den» ober« Thei!«der Wurzel, der vorzugsweise zum medieinischcn Gebrauche geeignet ist, wur-den folgende Bestandthcile gefunden: Gerbestoff mit krystaUisirbarem Zucker