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Zusätze.
^olllnm P)'ro-I!zno8um oiuäum. S. 12. Verrcs (Ueber dieHolzsäure und ihren Werth. Wien 1823.) hat eine Reihe physiologischerVergiftungsversuche angestellt. Die rohe brandige Holzsäure, welche, um inihrer Wirkung nicht zu verlieren, vor Licht und Luftzug geschützt seyn muß,wirkt schon in kleinen Dosen gleich dem heftigsten Gifte. Starke Katzen,denen ein Quentchen derselben in den Rachen geschüttet wurde, stürzten wievom Blitze getroffen zusammen, schäumten vor dem Munde, zuckten gräßlichund starben. Wurde das Gift langsam beigebracht, so daß, während meh-rerer Tage, Zeit vorhanden war zur Bildung pathologischer Desorganisationnen, so fand man allemal häutige Bräune und Lungenentzündung im hohenGrade entwickelt. Nur 4 Thiere von 155 kamen mit dem Leben davon.
Hierauf beweist Berres, daß das Cedrium, womit nach Di oder,Herobot und Plinius die ägyptische Balsamirung vorzugsweise geschah,eben so bereitet wurde, als die Holzsäure bei uns in den Theecöftn, undalso nichts weiter als Holzfäule gewesen sey, wofür besonders die Stellein Illstoiia unturllli« XVI. ß. 21. ganz beweisend ist: I'ix liquid» i»Kurou» ex teäll eoyuitur, navalünis inu»i«n<Ii3 »nilto«<zue »lin» ml«zu«. I/iznuin ejus conei»um turn!» unäi^ue i^ne eircumä^tn iervkt.I'i'imii» »u6ur 2HU»ß ino(!o Nuit canäli; Kue in 8>rl» eeäriun» vue»-tur, eui tantu vi» ezt, ut in /i,e^)pt<> curpur» numinum üefuneta-l'uin «n nerlu8n Lerventur.
^Icoinooo. S. 28. Nach neueren Nachrichten von Humboldtund Kunth (Geiger's Magazin 1326. November. S. 116.) soll die Alkor-nokorinde von L<nv6icli>» vir^ilioiu'e» abstammen, einem Baume aus derFamilie der Leguminosen, der in der Gegend der Mündung des Oronoko-flusses und an andern Orten in Amerika wächst.
H.Itti»ßl». S. 39. Bacon (Geiger's Magazin 1826. November. S.140.) stellte das AltheM folgendermaßen dar. Das kalt bereitete wäßrigeErtract der Wurzel wurde mit kochendem Alkohol wiederholt ausgezogen; diealkoholischen Auszüge trübten sich nach dem Erkalten, und wurden von dementstandenen krystallinischen Bodensatze abgegossen, dieser in Wasser gelöst,und die wäßrige Lösung siltrirt. Als das Filtrat bis zur Syrupsdicke abge-