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906 l)u^ruin clceti^im (Huuglaksuln
eines vorzüglich auf den Molutkischen Instln häuftgen Srrau.
ches bereitet.
Ein fettes, mit einem scharfen Princip gemischtes, dickliches,gelbbraunes Oel, von sehr scharfem Geschmacke. Es werde vor-sichtig aufbewahrt.
(Siehe Seite Z59.)
(5uzii'lim gceticuin. Viiicl« ^eri» «l^8ta!li8Ätum. ^ce-
ta» cupricu8cmn^,yu3. Essigsaures Kupfer. Krystallisir-
ter Grünspan.
Wird in chemischen Fabriken aus Grünspan und Essig durch Ko-chen bereitet.
Ein krystallisirtes zerreibliches, dunkelgrünes, in fünfTheilcnWasser auflösliches Salz, aus Kupferoxyd und Essigsaure be-stehend. ______
(Siehe Seite 26.)
(^noßlo88uyl,. Die Wurzel. Hundszungenwurzel.<^)'i,oßln88uin ulüoinclle I^inn. Eine zweijährige PflanzeDeutschlands.
Eine walzenförmige, wenig astige, verlängerte, gegen die Basisdicke, der Länge nach runzlige, außen röthlichbraune, innen gelb-Uchweiße Wurzel, gemeiniglich in Längsschnitten in den Apothekenvorkommend, von schleimigem Geschmacke.
C^nozlc>«8unl oMci»»!t! ^i»n. Gemeine Hundszunge.I^inn, dl. V. I'entlliillrill. Oiä. 1. IVIonoF^niii.
Zu88. Ol. Vl'.l. «id. 9. ^»hiüifuli!»!.
Diese Pflanze wächst fast in ganz Europa an trocknen und sandigenOrten.
Aus der senkrechten Wurzel erhebt sich ein krautarnger, aufrechter, haa-riger, stark verzweigter, nach oben zu rispiger Stengel, welcher ungefähr 2Fuß hoch und der länge nach gestreift ist. Die Stengelblätter aufsitzend, ab-wechselnd, ei-lancettförmig, ganzrandig, weich und zottig, besonders auf derUnterfläche; die viel größeren und breiteren Wurzelbtälter endigen sich nack;unten in einen mehrere Zoll langen Blattstiel. Die ziemlich kleinen Nluthenvon rother oder dunkeluioletter Farbe bilden am Obertheile des Stengelslange, am Ende etwas eingebogene Aehren. Die Blüthen stehen auf halb-zolllangen Stielen, welche sich zum Thei! um den Stengel hcrumbiegen, umsich durchaus nach einer Seite zu richten. Der Kelch ist bleibend, in 5 sehrtiefe, eiförmig-längliche, nach außen zottige Abschnitte gespalten. Die Krone