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1 (1828) Einfache Mittel
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Xellumia

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ihm benannt. Sie kommt in Stücken von verschiedener Länge, 3 6 Zoll,im Handel vor. Die Dicke dieser zusammengerollten Stücke beträgt oft kaumeinen Zoll, oft zwei Zoll und drüber. Die Rinde selbst ist ungefähr 3Linien dick, außen bald mit einer dicken, runzligen Oberhaut versehen, baldglatt, gelblich, gerunzelt oder röthlichgrau, mit oder ohne dunklere Narbenvon sternförmigen Grhavenheiren, die in ihrem frischen Zustande auf der Ober«haut fest haften, innen röthlichbraun, zimmtfarbig, auf dem Bruche dichtund körnig. Die Rinde verbreitet, besonders wenn sie gerieben wird, eineneigenthümlichen aromatischen Geruch, und besitzt einen sehr starken brennend-scharfen, aromatischen Geschmack, der beim längern Kauen etwas zusam-menziehend, wenig bitter wird.

Diese Rinde giebt bei der Destillation ein gelbes, durchdringend riechen-des, ätherisches Oel von terpenthinartigem Geschmacke, welches nach Henryspccifisch leichter als das Wasser ist, nach einiger Zeit aber butterhaft wird,und zu Boden sinkt.

Henry (Almanach 1821. S. 118.) hat die Untersuchung dieser Rindeauf die bei c»nel!» »1b», beschriebene Weise, ausgeführt. Das erhalteneWeichharz hatte einen anhaltend scharfen Geschmack. Aus der durch Aethcrerschöpften Rinde zog Alkohol neben einem Farbestoffe auch wahren Gerbe-stoff aus, der die Gisenauflösimgen blauschwarz fällt, und schwärzliche Flo-cken niederschlägt. Eben so wirkt das Decoct der Rinde. Durch diesen blau-schwarzen, und durch den mit salpetersaurem Baryt hervorgebrachten grau-lichweißen Niederschlag unterscheidet sich die Winter'sche Rinde von dem wei-ßen Kaneel, dessen Aufguß durch beide Reagentien nicht verändert wird. DieWinter'sche. Rinde enthielt auch weit weniger Stärkemehl, und ihre AscheEisenoryd.

1000TH. derWinter'schen Rinde lieferten: ätherisches Oel 5; Harz 110;Farbestoff und Gerbestoff 70; Stärkemehl und Farbestoff 24; essigs. Kali;salzs. Kali; schwefels. Kali, klees. Kali, RindensuManz 791.

Der Gebrauch dieser Rinde ist wie der des weißen Kaneels. Winterhatte sich bei der Rückfahrt nach England derselben als Gewürz bedient, undglaubte ihrer Anwendung die Genesung der Schiffsmannschaft vom Schar-bock zuschreiben zu können, wodurch sie einigen Ruf erlangte, den sie abernicht behauptet hat, und daher nur noch selten im Gebrauche ist.

X«äo»rja. Die Wurzel. Zittwerwurzel.

durouin» Aeänaii» Noseae, 0. Xeiuiuliet iiuxdulßli. Eine

ausdauernde Pflanze Ostindiens.

Eine längliche oder fast kegelförmige Wurzel (Wurzelstock), mitgemeiniglich abgeschnittenen Wurzelzasern und abgeschnittener Ober-haut, selbst der Länge nach zerschnitten, dicht, außen braunlich-grau, innen weißlich, mit kleinen harzführenden Balgen, vonscharfem bitterlichen» Geschmacke, und durchdringendem, etwas cam-