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^Vinteranu»
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und schwcfelf. Eifenorydul gemischt ist. In Goslar wird dasselbe aus zink,haltigen Silbererzen, durch Röstung derselben und Auslaugen mit Wasser,fabrikmüßig bereitet. Die geröstete» Erze werden nämlich noch glühend inWasser geworfen, worin sich das durch Rösten in den Erzen erzeugte schwe-felsaure Zinkoryd, sammt dem schpefels. Kupfer und Eisen, auflöset. DasAblöschen der gerösteten Erze in Wasser wird so oft wiederholt, bis diesesden gehörigen G,rad von Sättigung erlangt hat. Die abgelasseneLauge laßtman wahrend einiger Zeit durch Absetzen sich klaren, dann versiedet man si«in bleiernen Pfannen, mit Zusatz von etwas metallischem Zinke. Die durchAbdampfen krystallrecht gewordene Lauge läßt man, nachdem sie sich in derSiedpfanne durch ruhiges Stehen geklart hat, noch heiß in hölzerne Bot-tiche ab, wo sie beim gänzlichen Erkalten krystallisirt Die Krystalle bringtman in einen« kupfernen Kessel in den Wasserfluß, nimmt den Schaum mit-telst eines Haarsiebes ab, schöpft die Flüssigkeit dann in hölzerne Tröge,läßt sie hier unter fortwährendem Umrühren erkalten, und preßt die griesigeSalzmasse in hölzerne Kasten oder konische Formen, in denen sie zu einerweißen, festen, dem Hutzucker ähnlichen Masse zusammenbackt. Der eisenhal-tige Zinkvitriol, wird an der Luft gelb, der kupferl)altige bläulich.
Du Menjl hat den käuflichen goslarischen Zinkvitriol untersucht, undihn in IlX) zusammengesetzt gefunden aus 69,50 Zinkvitriol, 16,62 Eisen-vitriol, 5,26 Manganuitriol uud 1,12 Kupfervitriol. Der Verlust von 18,5besteht größtenthcils aus Wasser, da der Zinkvitriol so wie er im Handelvorkommt, also nicht vollkommen trocken, zur Untersuchung angewendet wurde»
* VVinteranu». Die Rinde. Winter'sche Rinde.Vr)i.ii8 ^Vinterl I^rst. Wintei's Rindenbaum.
Qinn. Ol. XIII. i'nl^i.äli». 0r<I. 7. ?l>I)F^ni».^u»». rl. XIII. Ur<I. 15. MllF,.«.l»ee»e.
Dieser Baum ist in den sonnigen Thälern des südlichen Amerikas, beider Magellanischen Meerenge, wo er zuerst 1577von dem Eapitain Winterentdeckt wurde, nach v. Martins auch in Brasilien einheimisch.
Der Stamm ist in Hinsicht der Größe sehr verschieden, so daß er von6 — 40 Fuß Höhe vorkommt; er ist mit einer außen grauen, innen brau-nen aromatischen, Rinde bekleidet. Die Blätter stehen abwechselnd, sind ge-stielt, länglich, gegen das Ende etwas breiter und stumpf zugespitzt, glatt,lederartig, oben dunkelgrün, unten blaugrün, 3 —4 Zoll lang, 1 —1^ Zollbreit. Die Nlüthen sind ziemlich klein und stehen bald einzeln, öfter zu5 — 8 vereinigt an den Spitzen der Zweige. Der Kelch besteht aus dreibräunlichen Blättchen. Die Blumenkrone ist aus 6- 10 weißen Blumen-blättern gebildet. Die Staubfäden sind kurz, die Staubbeutel groß und gelb.Die Frucht besteht aus 2 — 3 schwarzen Beeren.
Die Rinde (Ourt«x ^Vint«-!, 6. ^ i,.ter»nu8 veru», (!. M»Z«IlH-n.lXl«) wurde im Jahr 1577 von Winter nach Europa gebracht und nach