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Er zeigte gegen Waffer die beim Bassorin erwähnten Eigenschaften, undwurde gleichfalls durch längeres Kochen i» ein dem arabischen gleiches Gummiverwandelt. Diese Verwandlung wird beschleunigt durch Zusatz von etwasSchwefelsäure, Salzsaure, Salpetersäure oder Ammoniak. Die verdünntewäßrige Auflösung desselben wird durch Bleizuckerauflösung kaum getrübt,dagegen durch Bleiextract gefallt, eben so durch salzs. Zinnoxydul und fal-peters. Quecksilberoxydul, dagegen durch Eisenaustösungen, sowohl oxydulirteals orydirte, und Kieselkalilösung nicht afsicirt. -
In 100 LH. Traganth fand Bucholz 43 Th. Tragantbstoff und 57 Th.eigentliches Gummi.
Gehlen hat eigentlich zuerst die Zusammensetzung des Traganths aus2 Substanzen dargethan. Bestock führt es noch als etwas Charakteristischesan, daß der Traganthschleim von der Goldaufiösung purpurrot!) und beinaheschwarz gefärbt wird. Nach einer Beobachtung von Vogel wird dickerTraganthschleim durch Zusatz von pulverisirtem arabischem Gummi ganz dünn-flüssig, wie arabischer Gummischleim.
Prof. Trommsdorff (Geiger's Magazin 1826. August. S. 169.)bemerkt, daß jedes Tragantygummi Stärkemehl enthalte, das unreine braunemehr, als das reine weiße. Die Reattion ist am stärksten, wenn man daszerstoßene Gummi mit Wasser kocht, und zu der noch heiße» Lösung einigeTropfen Iodtinctur bringt; der reine Traganth färbt sich dadurch gesättigtblau, der unreine ganz dunkelblau, wie reines Stärkemehl. Das Starke-mehl ist aber nicht eins mit dem Bassorin, und der in kaltem Wasser un-lösliche Thcil des Traganths ist ein Gemenge von Stärkemehl und Bassorin,welches letztere aus der Auflösung in kochendem Waffer beim Erkalten zuBoden fällt. Der Traganth ist demnach das einzige von selbst ausfließendeGummi, in welchem man bis jetzt Stärkemehl gefunden hat.
Das Traganthgummi wird wie das arabische Gummi gebraucht; esmacht das kochende Waffer in geringer Quantität sehr schleimig, ist abernicht so geeignet zur Mischbarmachung der Oele, Harze, Balsame u. s. w.wie das arabische Gummi; auch zur Bildung von Pillenmassen ist es nichtzu empfehlen, da diese bald sehr austrocknen, und dann unauflöslich werden.
I'likuliuin übliuum 8<?u Äyuaticum. Das Kraut. Fie-berkleekraut. Bittcrkleekraut.
Nen^anilie» tliü,Ii»ta I^inn. Eine ausdauernde Sumpf-pflanze Deutschlands.
Bittere dreizahlige Blatter, mit festsitzenden, länglichen, stum-pfen, leicht gekerbten, kahlen blaßgmnen Blattchen. Im MonatMai und Juni einzusammeln.
3Ien)-»nt!iez triluli2t-» I^inn.
Fieberklee.
Die dreiblättrige Zottenblume. Der