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1oxicucl«nc!ran
schön grasgrüne Farbe. Vi« Abkochung schimmelt sehr bald, ohne daß sichjedoch Gallussäure absetzt.
Das über Tormentillwurzel abgezogene Wasser hat den Geruch nachRostnholz. Der Alkohol zieht eine schöne dunkelrothe Tinctur aus.
Die Tormentillwurzel hat nach diesen von P faff angestellte» Versuchen(Syst. d. Killt. ,»«<i. II. S. 209.) viel Ähnlichkeit mit dem Catechu, istder Bistorte etwas ähnlich, und gehört zu den adstringirenden Mitteln.
Bahlmann (Kastn. Archiv I. S. 481. und Werl. Jahrb. XXVI. 2.S. 220.) hat aus dem Aufgusse der Tormentillwurzel auf dieselbe Art wieBraconnot aus dem Galläpfelaufgusse Cllaginsäure abgeschieden. Gri-schow hat an derselben alle Eigenschaften bestätigt gefunden, welche Bra-connot von dieser Substanz angiebt und unter andern auch die, daß sieim sublimirten Zustande auffallende Aehnlichkeit mit sublimirtem Indig habe.
Die Tormentillwurzel wird in Pulverform oder auch in der AbkochungVerordnet; ehemals war auch das Ertract, wovon die Wurzeln den viertenNhU'l geben, gebräuchlich. Die Wurzel kann auch zum Gerben benutzt werden.Die Wurzeln von alten Pflanzen sollen wie faules Holz leuchten.
loxicocionäron. Die Blatter. Giftsumachblattcr.
Mr>8 rAälcan» Qinn. Ein Strauch des nördlichen Amerikas,bei uns in Gärten angebaut.
Dreizählige Blätter, mit eiförmigen, langzugespitzten ausge-schweiften, etwas gezähnten, an der Basis ungleichen, fast kah-len Blättchen. Vorsichtig und nicht mit nackten Händen imMonat Juni und Juli einzusammeln, und mit Vorsicht aufzu-bewahren. Die beim Austrocknen schwärzlich gewordenen müssenverworfen werden. Die Gabe bis zu zwei Gran.
ÜKu« i»<llcan« I>!nn. Der wurzelnde Sumach.Itl>u8 'I'ox/r«äe>iäion I^inn. Der Giftsumach.
I^inn. cl. V. l>ent!»näi!2. Nrä. s. 'l^A/nw.
^u«ü. ci. XIV. 0r<1. 12. leredintkneelie.
(Vergl. Verl. Jahrb. XIX. 1818. S. 35.)Die beiden Linn<-ischen Arten werden von den Neuere» « eine einzigeverewigt, indem der Unterschied ausschließlich darin liegt, daß Illiu» ri«1i.ran« glatte Blättchen hat, diese aber bei ÜK. ^'oxieuliendrun unten be-haart sind.
Der Giftfumach wächst in Canada, Virginien, Carolina, und wird3 — 4 Fuß hoch; bisweilen soll er eine Höhe von 20 — 30 Fuß, und feinStamm eine Dicke von fast 4 Zoll im Durchmesser erreichen, indem seinewurzelnden Stengel und Acste, sobald sie einem Baum begegnen, sich an demStamme desselben durch kleine Seitenwurzeln festhalten und umschlingen, sich