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1 (1828) Einfache Mittel
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der Anwendung tes Lupulins zum Brauen. Auch haben die jungen Blätterund Triebe ganz den Hopfengeruch.

Durch Absieben der Zapfen erhält man das Hopfenmehl, Lupulin. Esist goldgelb, körnig, hat einen gewürzhaften, starken, etwas narkotischenGeruch und einen aromatisch kräftig bittern Geschmack. Es ist das Wirk-same in dem Hopfen als Stärkung«- und antistorbutisches Mittel in derMedicin, und was dem Biere den eigenthümlichen Geschmack und die ver-dauende Kraft ertheilt, das Sauerwerden desselben verhindert, im Ueber-maße aber narkotisch wirkt. 10 Th. Lupulin stehen 100 Th. Hopfen gleich.Um die Kosten des Transports zu mindern, könnte das Lupulin aus demfrischen Hopfen abgesondert »erden, wogegen der davon größtentheils ent-blößte Hopfen, der jedoch noch immer einen Antheil Lupulin enthalten wird,da wo er gebaut wird, verbraucht werden könnte. Nach tzlues's Angabegiebt der Hopfen 16 Proeent, nach Payen und Cheuallier nicht über6 Procent Lupulin, was wohl nach Verschiedenheit des Jahres, des KlimasUnd tes Erdbodens variiren möchte.

Planche (Trommsd. N. I. VII. I. S. 201.) uindicirt für sich dieEntdeckung des Lupulins als wirksamen Bestandtheils des Hopfens, und theiltdie Resultate der Analyse des Dr. Ives mit, welcher in 120 Gran Lupu-lin fand: ein riechendes Princip; Gerbestoff 5; ausziehbaren Stoff 10; bit-tern Grundstoff 10; Wachs 12; Harz 35; fastigen und holzigen Heber-rest 46.

Payen und Chevallier (Ebend. S. 169.) erhielten «in ätherischesOel, das «inen penetranten, scharfen Geruch, wie das Luvulin hatte, undsehr scharf in der Kehle kitzelte. Es ist sehr flüchtig, löst sich zum gro-ßen Theil in Wasser auf, und ist leichter als Wasser; es verharzt sich nach-her im Hopfen, weswegen dieser durch langes Liegen an Kraft verliert. DieSchärfe rührte von Ammoniak her, das zum Theil an Essigsäure gebundenwar. Als Ergebnisse der Analyse von 200 Grammen Lupulin geben sie an:Wasser; ätherisches Oel; Kohlensäure, unvollkommen essiggesäuertes Ammo-niak; Spuren von Osmazom; Spuren eines fetten Stoffes; Gummi; Aepfel-säure; äpfels. Kalk; einen littern Stoff von weißlicher Farbe, der in Wasser,Alkohol und Aether auflöslich, die Thätigkeit der Nerdauungsorgane aufhobund die Eßlust vernichtete, ohne narkotisch zu seyn, wie das Oel; ein gold-gelbes bitteres Harz; Kieselerde; Spuren von kohlens. Salzen; salzs. undschwefels. Kali; kohlens. und Phosphors, Kalk; Eisenoxyd und Spuren vonSchwefel.

Die Verfasser zerlegten auch den franzosischen Hopfen und fanden: Was-ser; flüchtiges Oel; Überessigs. Ammoniak; Kohlensäure; einen weißen vege-tabilischen Stoff in kochendem Wasser auflöslich, der aber, wenn er durchAbkühlung niedergeschlagen war, nicht minder in kochendem Wasser sich auf.losen ließ; äpfels. Kalk; Eiweißstoff; Gummi; Aepfelsäure; ein Harz; einenbesondern grünen Stoff; den bittern Grundstoff des Hopfens; einen fettigenStoff; Chlorophyll; essigs. Kalt und Ammoniak; salpeters., salzs. und