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zige Materie eingesprengt enthaltenden Schuppen, von bittermnicht unangenehmen Geschmacke, und gewürzhaftem Gerüche.
lluinulu» I^upulu» I^inn. Der gemeine Hopfen.I^inn. ci. XXII. vioeoi». Ni-6. 5. ?ent2n<llil>.^u«». 0!. XV. «lö. 3. Urticene.
Diese allgemein bekannte Pflanze wachst wild an Hecken, in Gebüschenund Wäldern, wird aber auch, jedoch nur die weibliche Pflanze, sehr häufigangebaut. Sie rankt sich an andere Körper, und wird an 12—15 Fußhoch. Die Blätter sind gegenüberstehend, gestielt, handförmig getheilt, mitZ —5 gezähnten Lappen, ungefähr von der Gestalt der Weinblätter, rauhanzufühlen und mit breiten, häutigen, aufrechten, gestreiften, an der Spitzebisweilen zweispaltigen Nebenblättern. Die weiblichen Blüthen bilden eineArt kugeligen Köpfchens von der Dicke einer Erbse, welches einzeln, gestieltund achselständig ist. Es besteht aus einer großen Unzahl blattartiger,schwach behaarter Schuppen, in deren Achseln sich zwei weibliche, aufsitzendeBlüthen befinden. Die auf andern Individuen befindlichen minnlichen Blü-then bilden in den Achseln der obern Blätter unregelmäßig verzweigte Trau-ben. Die Früchte sind eine Art von häutigen, eiförmig-länglichen Zapfenstrudln ». Onni I^upull), deren dünne und ausdauernde Schuppen amGrunde zwei kleine Schließfrüchte enthalten. Diese sind von einem körnigen,gelben, harzigen Staube umgeben. Diese Zapfen werden Ende Augusts oderAnfang Septembers eingesammelt; sie besitzen einen angenehmen, aromati-schen ^ etwas betäubenden Geruch, einen bittern, etwas erwärmenden, nichtunangenehmen Geschmack, und sind um desto kräftiger und besser, je klebri-ger sie sich anfühlen, je mehr harzigen Staub sie enthalten, und je stärkerihr Geruch und Geschmack ist. Zur Zeit der Fruchtreife ist nämlich die un-tere Flache der Schuppen mit einer großen Menge kleiner Körnchen bedeckt,>velche nach Planche aus dem Staube der Staubfäden abgesondert werdensollen. Diesen Staub nennt man auch das Hopfenmehl. Die Zapfen, ausdenen das Mehl schon ausgefallen, und welche in der Hand gerieben nichtkleben und anhängen, sind untauglich.
Raspail hat gefunden, daß das Hopfenmehl nichts anderes als einOrgan, eine Drüse des Hopfens ist, oder vielmehr ein hohles Gefäß, wel-ches sehr große Achnlichkeit mit den Staubbeuteln hat, und so wie diese aufdem Wasser platzt. Dieses Hopfenmehl, von dem amerikanischen Arzte Yvesmit dem Namen Lupulin belegt, befindet sich nicht bloß auf den Schuppe»der weiblichen Blumen dieser Pflanze, sondern auch häufig auf allen jungenBlattern und Trieben derselben, und fällt in dein Maße ab, als das Blattgroß wird. Man braucht, um sich hiervon zu überzeugen, kein Vergrößerungs-glas , man darf nur die jungen Blätter und Triebe auf einem Siebe trock-nen, und dann das Sieb beuteln, und man wird verhiltnißmäßig eben soviel Lupulin davon erhalten, als von den Zapfen. Diese Entdeckung, wichtig inder Pstünzenpl ysiologie, ist auch in technischer Hinsicht bemerkenswerth, wegen