I^ecli in naouüs
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ist aber verwerflich, s« wie auch derjenige, dem käsige Theile beigemengt sind.Absichtliche Verfälschungen mit Salzen, als Kochsalz, Alaun :c„ wenn sie javorkommen sollten, lassen sich durch die Form der KrysMe, durch den Ge-schmack und durch die reichlichen Niederschläge, welche orydulirtes salpeter-saures Quecksilber und Blcizucker erzeugen, sehr leicht erkennen, Eine Ver-mischung des gepulverten Milchzuckers mit gemeinem Zucker erkennt manleicht, wenn man das Pulver mit gleichen Theilen kalten Wassers anrührt,welches den gemeinen Zucker, an seinem süßen Geschmack« kenntlich, auflöst.Der Milchzucker wird in Pulverform, auch in Auflösungen verordnet.
Stocklack. Stan-
5 I^rca in l)3niu'8 «eu in ramuli».
gmlack.
I^llcou in ^ra»>«. Körnerlack.
I^cri» in wduü». Schellack. Tafellack.
Das Lack ist der aus mehreren Bäumen in Ostindien durch den Stich,welchen das Weibchen der Lackschildlaus (l^ureu» I^ucca I>i»i>.) in die Rindeder Zweige macht, ausfließende und erhärtete Saft. Unter diesen Bäumenführt man den indischen und heiligen Feigenbaum (l'icux p>c>ic» und V. ie-!>>5>n5» 1^.), den Gummilack-Kreuzdorn (Kn2n>,»>8 .Insulin 1^,.) an, dochscheint der Lackcroton (Outun laecitu,»», 1^.) das meiste zu liefern. DasInsect pflanzt sich auf diesen Bäumen fort, und setzt sich an den Spitzen derjungen Zweige in so großer Menge fest, daß die Aeste wie mit einem rothenStaube bedeckt erscheinen, und wegen der Menge Gaste, die sie ernähren,die Blätter fallen lassen und ganz verdorren, Das Insect durchsticht dieRinde und vergräbt sich in dem herausflicßenden Safte. Es schwillt allmä-lig zu einer ganz unförmlichen und fast unbeweglichen kleinen Blase auf, dieeine Flüssigkeit enthält, in welcher man 2U — Z» Würmchen schwimmensieht. Wenn dies« Flüssigkeit aufgezehrt ist, so bohren sich die kleinen In-secten durch den Rücken der Mutter, kriechen aus und lassen ihr« abgestreifteHaut in der Zelle, die sie einschloß, zurück. Das vor dem Ausschlüpfen desInsects durch Abbrechen der Aestchen eingesammelte Lack enthalt noch dieeingetrocknete rothe Flüssigkeit, welche bei den durchbohrten aufgezehrt ist;das erster« färbt daher stärker als das andere. <3s wird zweimal im Jahre,im Februar und August, eingesammelt.
Das Stocklack stellt eine gelblichrothe, bisweilen auch rothbraune, etwasglänzende, durchscheinende, harte, zerbrechliche Substanz dar, welche an-Aest-chen, die 2 — 3 Zoll lang sind, als eine Rinde von unebener runzliger Ober-fläche, von einer Dicke von 1 —^ Linien, einigermaßen zcllig, und mit fei-nen Löchern durchbohrt sitzt. Es ist geruchlos und schmeckt schwach bitter-lich zusammenziehend. Auf glühenden Kohlen verbreitet es anfänglich einenangenehmen, harzigen, später einen sehr widrigen Geruch, wie verbranntesHörn. Am Lichte entzündet es sich und verbrennt wie ein Harz. Im Mundewild es durch Kauen weich. Im Wasser löst es sich nicht auf, theilt ihmaber durch Kochen eine schön rolhe Farbe nut. Oele zeigen darauf teme