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1 (1828) Einfache Mittel
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454 Kutti

trüber Auflösung, in Alkohol zum Theil mit klarer Auflösungaufgelöst. Die Gabe bis fünf Gran.

kl-ri-cinia OmbnFi» Noxb. ot veziouzzet. Guttibaum. Guttabrin-gende Mangostaue.

I^inn. (!!. XI. Vuäeo»n6i-i-». Ulli. I. Älnnoßxni».3u»». Ol. XIII. 0l6. 8. l?utt>fes2e.

Dieser Baum kann eine beträchtliche Höhe erreichen. Der Stammtheilt sich nach oben in zahlreiche, mit einer schwärzlichen Oberhaut bedeckteAeste, welche entgegengesetzte, gestielte, eirunde, spitze, ganzrandige, lederar-dige, glatte, glänzende, mit parallelen Seitennerven bezeichnete Blätter tra»gen. Die kleinen Zwitterblüthen sitzen in geringer Anzahl und ungestillt amobern Theile der jungen Zweige. Die Frucht ist kugelig, gelb, von derGröße einer Pomeranze,

Das Gummigutt wird auf doppelte Art gewonnen, entweder durch Ein»schnitte in die Rinde des Baumes, oder dadurch, daß man die Blatter undZweige abbricht, wo es »dann aus den Bruchstellen herobtröpselt, wovon esohne Zweifel den Namen Lummi l^utt»« erhalten hat.

Die vorzüglichste Sorte Gummigutt wird von kluttilera vei-» Ko«.nizii, 8t»wzinite8 O-lmliuzioicle« Mui-r,^ (I^inn. Ol. XXIII. puI^AH.mi». Ni-<I. 1. HIonoecil»), einem ebenfalls ostindischen und zu der Familieder Guttiferen gehörigen Baume gesammelt, welches sich durch seine mehrgelbe Farbe, die auch beim Trocknen nicht bräunlich wird, unterscheidet; in-dessen ist es gewiß, daß dieses Gummigutt nur äußerst selten nach Europagebracht wird.

Das im Handel vorkommende Gummigutt erhalten wir in graugelblichbestäubten unförmlichen Kuchen, «der dicken wie Wachsstock gewundenen cy-lindrischen Massen. Auswendig ist das beste Gummigutt safrangelb, inwen-dig Heller gefärbt, in dünnen Stücken und an den Kanten etwas durchschei-nend, trocken, brüchig, auf dem Bruche glänzend, groß- und flachmuschlig,kaum hie und da etwas splittrig, nicht löcherig, zerreiblich, zwischen denZähnen zähe, mit Speichel befeuchtet eine hellgelbe Farbe annehmend, ohnemerklichen Geruch, im ersten Augenblicke geschmacklos, beim längern Kauenaber scharf und zuletzt süßlich schmeckend, den Speichel anlockend, und einGefühl von Trockenheit im Munde zurücklassend. Spec. Gew. l,207.

Das in kleinen Stücken und Bröckelchen vorkommende, matte, auf demBruche nicht glänzende, löcherige, mehr braunrothe Gummigurt ist ver-werflich.

Es soll auch in Amerika von mehreren Arten des Nvpei-ieuni derMilchsaft eingesammelt, und als Gummigutt in den Handel gebracht werden,das nicht so scharf und trocknend schmeckt, und der drastischen Eigenschaftendes wirklichen Gummigutts entbehrt.

In der Wärme dunstet das Gummigutt einen besondern Geruch aus,