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1 (1828) Einfache Mittel
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l^u^acum

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Purglren erregende Eigenschaft war schon den Alten bekannt. Durchs Trock-nen verliert sie einen Theil ihrer Kraft, und durch langes Liegen wird sieunwirksam. Die Bitterkeit der Gratiola grenzt am nächsten an die der Ko-loquinte. Der heiße Aufguß hat einen scharfen körbelartigen Geruch undgiebt mit dem salzsauren Eisenoxyd eine lebhaft grüne Farbe.

Vauquelin (Trommsd. I. XIX. I. S. 292.) hat die Pflanz« zer-legt. Der ausgepreßte und siltrirte Saft ist wenig gefärbt, sein Geschmackscharf und bitter. Bei der Destillation gieng kein flüchtiger Bestandtheil über.Der zur Extractdicke concentrirte Saft ließ, mit Alkohol behandelt, als un-löslichen Theil Gummi und apfelsauren Kalk im Rückstande, wogegen derAlkohol einen sehr bittern harzigen Stoff auflöste, der vermittelst der beige-mischten Salze, namentlich des essigs. Kalis und salzs. Natrons, in vielemkochendem Wasser sich gleichfalls auflöste. Dieser Stoff, eigentlich eine innigeVerbindung von Harz und Extractiustoff, ist als das eigentlich wirksamePrincip anzusehen, und seine Auflöslichkeit in Wasser bedingt die große Wirk-samkeit des Decocts der Gratiola. Außer diesen Bestandtheilen fand Ball-one lin einen kleinen Antheil thierisch-vegetabilischer Materie, ein grünesHarz, und in den durch Wasser und Alkohol erschöpften Theilen des Krautsklees. Kalk, Phosphors. Kalk, Phosphors. Eisen und Kieselerde.

Die Wirkungen der Gratiola fallen nach der Gabe, und auch nach derForm des Gebrauchs verschieden aus, und können bis zur höchsten Stufe ei-nes drastischen Purgirmittels steigen. Das Infusum ist wenig, das Decoctsehr wirksam, so auch das durch Auskochen bereitete Ertract, Das Pulverwird zu 10 20 Gran gegeben.

t^ulljacuin. Das Holz. I^'ßnuin sanctum. Guajak-

holz. Franzoscnholz.6li^3«uu» <Mein»Io I^inn. Ein Baum Westindiens.

Ein schweres, festes, grünlich-gmues Holz, von scharfem Gc-schmacke, und balsamischem nicht unangenehmen Gerüche. DieRaspelspahne, welche gewöhnlich zum Verkauf kommen, muffennicht zu sehr mit weißlichen Stücken, von dem Baste herrührend,gemischt seyn.

kluaj^oum uMcinale I^inn. Officineller Guajak. Pockenholz.I^inn. <^I. X. Vee2n«3i<!,. Urä. 1. INuno^ni».Hl>88. <7I. XIII. «r<l. 21. Uuweeae.

Der Guajakbaum ist auf Jamaika, Domingo, St. Thomas und wahr-scheinlich auch auf andern westindischen Inseln einheimisch.

Der Stamm wird bedeutend hoch; die Zweige sind ausgebreitet, gleich-sam gegliedert und mit einer grauen runzligen Rinde bekleidet. Das Holzist sehr fest und schwer, von gelblicher oder gelblichgrauer Farbe. Die Blät-ter sind gegenständig, gefiedert, die Fiederblättchen ebenfalls gegenstandig,

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