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1 (1828) Einfache Mittel
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Hrana l^lii

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und häutigen Fortsätzen gereinigt und getrocknet. Sie ist geruchlos und vonsüßlichem Geschmacke. Frisch zerstampft geben sie vom Pfunde 5 Unzen Saft.Beim Trocknen verlieren sie 4 an Feuchtigkeit. Aus 4N Pfunden getrockne-ter'Wurzeln erhalt man durchs Kochen 7 Pfunde MeNazo.

Pfaff (Syst. der 5Iut. meö. VI. G. 1w.) hat eine eigenthümlicheArt Zucker aus dem Ertracte der Queckenwurzeln dargestellt, und ihn Gras-wurzelzucker genannt. Man erhält ihn am besten, wenn man das Grtractmit Weingeist heiß auszieht, und es dann erkalten läßt. Es bleibt vielSchleim ungelöst, der Graswurzchucker krystallisirt beim Erkalten heraus,uud der Schleimzucker bleibt ausgelöst. Erster« erscheint in zarten, büschel-förmig und zu ganzen Kugeln zusammengehäuften Nadeln und Prismen vonvollkommen weißer Farbe, die weich und biegsam sind, und einen rein süßenGeschmack besitzen. Er ist in Alkohol viel auflöslicher, als der gemeine Zuckerund der Mannazucker. Vorzüglich unterscheidet ihn von allen übrigen ArtenZucker die merkwürdige Eigenschaft, daß er beim Erkalten den Weingeist ebenso sigirt, wie die Gallerte das Wasser, und daß eine kleine Menge desselben,nämlich 1 Th., 120 Th. starken Weingeist beim Erkalten in einen starren,der Morsellenconsistenz ähnlichen Zustand verwandeln kann. Die Auflösungdieses Zuckers wird von den Reagentien eben so wenig, wie die des gemei-nen Zuckers, afficirt, doch bringen salpetersaure Quecksilberauflösung, salpeters.und essigs. Bleiauflösung eine leichte Trübung darin hervor. Außerdem ent-hält die Graswurzel "vielen Schleim, Schleimzucker, Satzmehl, etwas gluti-nösen Stoff und einige salzige Bestandteile.

Die Graswurzel wird zu Brusttränken, blutreinigcnden Tränken als er--öffnendes und fühlendes Mittel in der Abkochung verordnet; häusig im Mel-IliFo von 4^l Unze, oder auch als Zusatz zu Kräutersäften. Auch für dasVieh sind diese Wurzeln, zu Häcksel zerschnitten und bebrüht, sehr nahrhaft;sie werden daher in Neapel als Pferdefutter zu Markte gebracht.

Zur Bindung des Flugsandes und zur Befestigung der Walle ist dieQuecke sehr nützlich.' Die klein zerschnittenen Wurzeln dürfen dazu nur mitHeusaamen vermischt im Herbste »usgesäet werden.

5 6lr»na l'iFlii 8. l^rllna "lillii. Die Saamen. Purgir-körner.

t>otun 1'izliuin I^inn. Der Purgir-Kroton. Purgirholzbaum. Derindische Wunderbaum.

I^inn. Ol. XXl. Hluuneri». 0,6. 8. Nun»6e!^!u!».^>U88. Ol. XV. Orcl. 1. Lupnnrniaceirc.

Das Vaterland dieser Pflanze ist Ostindien, wo er sowohl in Malabarals auf den molukt'ischen Inseln, sowie in Ceylon und Java, an felsigen undsteinigen Orten gefunden wird, auch soll er in einigen Gegenden angebautwerden.

Der Stengel ist strauchartig, vom Grunde an ästig. Sein Holz ist blaß,leicht, mit einer dünnen grauen Rinde bekleidet, und von widrig scharfe,«