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Eine große, von der Ninbe geschalte, gelbliche, süße Wurzel.An Dicke übertrifft sie weit die Wurzel der 6!/e)i>rIii2» ßl»l>r«.
6IvcvrrI,i2Ä zlydr». Die Wurzel. Süßholzwurzel.
6l)^rM2a ^labra I^inn. Eine ausdauernde Pflanze des süd-lichen Europas.
Eine sehr lange, walzenförmige, holzige Wurzel, von der Dickeeines Fingers, auch wohl eines Daumens, außen grau-schwärz-lich, innen gelb, von süßem Geschmacke. Sie ist der Wurzel derl,l^e^lrl>i«i2 eenii>«ta vorzuziehen.
<3l)^-i-l!,!2H eeKi»»w I^inn. Das stachlige Süßholz.
6!^ox«-Ki2kl zladra I^inn. Das gemeine Süßholz.
I^i<zuiritiil uNieinali» >lnenen.I.inn. Ol. XVIl. vi^äßlplii». di-^. 4. DooHnäli».^lu8». Ol. XIV. Nril. 11. I<eTU!niuo»3ß.
Das stachlige Süßholz ist in den südlichen Provinzen Rußlands und inUngarn zu Hause, läßt sich auch leichi cultiviren. Die Wurzel ist stark, holzig,ästig, außen hellbraunUch, innen gelblichweiß. Die Stengel sind 5—6 Fußhoch, die Blätter sind ungleich gefiedert, die Fiederblättchen, gewöhnlich 9,länglich. Die Blüthen stehen in runden kopfförmigen Aehren, als weiß undviolette Schmetterlingsblumen. Die Wurzel der cultivirten Pflanze zeigt ei-nen nur sehr unbedeutend süßen Geschmack.
Das gemeine Süßholz ist im südlichen Frankreich und in Spanien zuHause; es wird aber auch in Deutschland, besonders bei Bamberg, derWurzel wegen, cultivirt. Diese ist kriechend, stark und holzig, oußen braun-lich, innen gelb. Die gefiederten Blätter stehen abwechselnd, die einzelnenFiederblättchen, 13 — 15 an einem Blattstiele, sind eiförmig länglich; stumpf,gelbgrün, haben auf der untern Seite einen eigenen Glanz, und sind beson-ders in der Jugend ganz klebrig. Die Blüthen stehen in einfachen Aehrchen,sind Schmetterlingsblumen, und weiß mit violetten Spitzen.
Diese beiden Pflanzen geben die beiden im Handel vorkommenden Sor-ten Lakrizenholz, nämlich das russische und das spanische. Das erste ist schonvon der äußern Rinde befreit, und heißt daher geschältes Lakrizenholz. DieStücke sind nicht sehr lang, bald mehr bald weniger dick, knotig und vonhellgelber Farbe; die dickern Stücke sind auch wohl gespalten. Das zweitebesteht aus langen Wurzelstücken, die fingersdick, biegsam, faserig, nochmit der graubraunen Rinde bedeckt und inwendig gelb >md. Auf dem Qucr-durchschnitte ist es strahlig gestreift und von Saftröhrchen allenthalben punk-tirt, und zeigt einen markigen Mittelpunkt.
Der Geschmack des Lakrizenholzes ist süß, Hintennach etwas ins Bittereübergehend.
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