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Die Rinde dieses bekannten Baumes ist rauh, rissig, zerbrechlich, aus-wendig von einer aschgrauen ins Grüne spielenden Farbe, mit hellen, höckri-gen Punkten besetzt, und inwendig weißgelblich. Sie besitzt keinen Geruch,aber einen bittern, schleimigen, zusammenziehenden Geschmack. Der wäßrigeund geistige Auszug hat, gegen das Licht gehalten, eine blaßgelbe Farbe,aber gegen einen dunklen Körper gehalten, erscheint er himmelblau. DieRinde enthält Gerbestoff, und giebt, so wie das Holz, mit Eisenvitriol eineschwarze Farbe.
3um arzneilichen Gebrauche zieht man die Rinde der altern Aeste derder jünger« Zweige vor, und reinigt sie von der Oberhaut, und den ihr an-hängenden Moosen und Flechten. Sie gehört zu den adstringirendm Mitteln,und ist als Chinasurrogat empfohlen worden, jedoch wenig mehr im Ge-brauche.
In warmen Gegenden schwitzt aus der Rinde und den Blättern einzuckerartigcr Saft aus, der eine geringe Sorte von Manna giebt.
Das feste Holz dieses Baumes, das oft schön adrig und gestammt ist,wird von Tischlern und andern Künstlern benutzt.
k'rumSntuin. Der Spiritus. Kornbranntwein.Ein Destillat aus den der Gährung unterworfen gewesenenGetreidekörnern.
Eine mehr oder weniger aus Alkohol, Wasser und einem cigen-thümlichen Oele gemischte Flüssigkeit. Ihr specisisches Gewichtsend, 940 bis 0,950.
Die gegohrnm Getränke, wie Wein und Bier, sind seit den ältesten Zei-ten bekannt. Die Griechen und Römer kannten aber nicht das Verfahren,den Spiritus davon abzuscheiden; dieses scheint den nordischen Völkern früherbekannt gewesen zu seyn.
Der geistige Bestandtheil des Branntweins, der Alkohol, kann alleindurch die geistige Gährung gebildet werden, und diese Bildung beruht aufder Zersetzung, welche das in den Getreidearten u. s. w. enthaltene Stärke-mehl und Jucker erleiden, wenn sie mit Ferment und Wasser gemischt einergewissen Temperatur ausgesetzt werden, wodurch diese Theile in Alkohol undin entweichende Kohlensaure zerfallen; so zerfällt der Zucker in 48,80 Koh-lensaure und in 51,20 Alkohol u. s. «. Das Stärkemehl ist als solchesnicht der geistigen Gährung fähig, es muß daher erst in einen zuckerartigenStoff, zum Theil durch die Gährung selbst, umgewandelt werden. Da nundie EntWickelung des Zuckerstoffs in den Getreidearten durch das Malzen sehrbegünstigt wird, so wendet man zwar nicht alles Getreide im gemalzten Zu-stande hiezu an, jedoch hat die Erfahrung dafür entschieden, daß ein Zusatzvon Malz zu den ««gemalzten Körnern, welcher in verschiedenen Verhältnis-sen von 1 zu 4 bis 9 Theilen gemacht wirb, die Erzeugung des Alkohols
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