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senoxvdes grü» zu färben. (Gallussäure und Gerbestoff konnten nicht abge-schieden werden.)
100 Th. in Weingeist gelöster guter Bcnzoi» müssen 24 — 36 Th. kry-ftallisirten basischen kohlensauren Natrons sättigen.
Als Stoltze eine feine mit mandelartigen Stücken reichlich durchsetzt.»Benzoii im Ganzen zerlegte, fand er in 1lXX> Th.: ätherisches Oel, Spuren ;gelbes in absolutem Aether losliches Harz 271; braunes in absolutem Ae-ther unlösliches Harz 605,25; reine Benzopsäure 194,25; Exttactivstoff2,50; zufällige Unreinigkeiten 26; Feuchtigkeit und Verlust 1.
Die Benzoi: wird in der geistigen Tinctur mir Wasser gemischt zumWaschen, als Schönheitsmittel, um die Haut glatt und zart zu erhalten,gebraucht, vorzüglich dient sie aber als Räucherungsmittel uyb zur Berei-tung der Benzoesäure,
L«i'l,ori8. Die Beeren. Berberizenbeeren,Ijerderis vulAÄiis I^iim. Ein Strauchgewächs Deutschlands.Die frischen, länglichen, scharlachfarbencn, glänzenden, fleischi-gen, sehr sauren Beeren« mit 2 — 3 Scmmen.
Nor1)«ii» vu!z-r«» 1^. Gemeine Berberize, Sauerdorn, BeiMbeere,Passelbeere.
I.inn. t!l. VI. Hexamli-il». t>>6. 1. ^lonn^ni».^u««, ci. Xlll, l)i<i. 13, «tu-be»^«!,«,
Dieser Strauch wächst fast in jedem Klima; man findet ihn häufig anHecken und Zäunen, auch wird er in Gärten gezogen.
Die Wurzel ist holzig, gelblich, kriechend und ästig. Die Stengel,welche eine Höhe von 6 — U, zuweilen auch von 10 — 12 Fuß erreichen,sind aufrecht, die Aeste abwechselnd, eckig und mit einer dünnen, glatten,aschgrauen Rinde bedeckt. Da« Holz ist von gelber Farbe. An dem Grundejeder Knospe und jedes Astes befinden sich zuweilen einer, gewöhnlich dreisehr feine, gerade, ungleich große, sehr spitzige Stachel», die nichts anderes,als fehlgeschlagene Blätter sind. Die Blätter sind büschelförmig zusammen-gedrängt, verkehrt eiförmig, kurz gestielt, stumpf, gewimpert, gezähnt, aufbeiden Seiten glatt und oben graugrün, unten aber matt, wie bestäubt.
Die Blüthen sind gelh, von einem angenehmen Gerüche, und bilden ander Spitze der kurzen Zweige zwischen den Blättern seitwärts hängende, ein-fache, längliche Trauben. Jede Nlüthe ist mit einem besondern Stiele undeinem kleinen, schuppenartigcn Dcckblatte versehen. Der Kelch ist grüngelb-lich, abfallend, und besteht aus sechs eiförmigen Blättchen. Die Blumen-krone besteht aus sechs eiförmigen, vertieften, aufrecht-abstehenden Blumen-blättern, welche kaum länger sind, als der Kelch, und am Grunde zweirundliche, gefärbte Honigdrüsen haben. Die sechs Staubfäden sind etwaslürzer, als die Blumenblätter, im Blumenboden eingefügt, und besitzen eine