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1 (1828) Einfache Mittel
Entstehung
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IX
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Vorrede

IX

achtet wurde. Diese beiden letzteren sind gleichförmig mit einem *bezeichnet, und es war für die wirklichen Zusatzartikel eine beson-dere Bezeichnung für diesen Band nicht möglich, weil die Aus-hängebogen der Pharmakopoe, deren Mittheilung zur Bearbeitungeines Commentars von einem königl. hohen Ministerium der geist-lichen Unterrichts- und Medicinalangelegenheiten huldvoll bewilligtworden war, nur theilweise, demnach also auch der zweite Theilder Pharmakopoe, welcher diejenigen Arzneimittel enthalt, welchein den Apotheken nicht vorrathig seyn müssen, erst spat in dieHände des Verf. gelangten. Sämmtliche in dem zweiten Theileder Pharmakopoe enthaltenen einfachen Mittel sind daher nochbesonders nachgetragen worden.

Jedem in die Pharmakopoe aufgenommenen Heilmittel gehtmit ausgezeichneter Schrift eine möglichst treue Übersetzung vor-aus, wobei die Schwierigkeiten nicht zu übersehen sind, die sichder Uebertragung der lateinischen Terminologie in die deutschedarbieten, die zu besiegen der Verf. nicht hoffen durfte, und sichdaher genau Willdenow's Werk durchaus zur Richtschnurdienen ließ. Darauf folgt mit kleinerer Schrift der Commentar.Diesen eröffnet zuerst eine naturgeschichtliche Beschreibung, welchebei den Pflanzen im Allgemeinen von den Düsseldorfer Pfianzen-abbildungen entlehnt ist; doch sind hierbei auch Hayne's vor-treffliches Werk, Richard's medicinische Botanik, deutsche Aus-gäbe, u. a. m. nicht unbenutzt geblieben. Dann folgen Beleh-rungen über die Merkmale der Güte und des Verdordenseyns,über Cautelen zu Verhütung möglicher Verwechselungen, undBezeichnung der zur Verwechselung oder Verfälschung gewöhn-lich dienenden Stoffe; über die Besiandtheile der Arzneimit-