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2 (1829) Bereitete und zsges. Mittel
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827
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I^iyunr l'artari «tibiati 1'iuctur» 6»1Iarum 827

der, in der salpetersauren Quecksilberorybauflösung ein weißer (Kalomel).Bei analytischen Bearbeitungen der Pstanzenstoffe bedient man sich des Zinn-chlorürs zur Abscheidung mehrerer näheren Bestandteile, namentlich desGerbestoffs und vieler Farbestoffe, aus den Chinarinden, den Nußschalenu. s. w., die sich durch eigentümliche Farben charakterisiren.

I^uor I'artÄli »tibiati. Brechweinsteinauflösung.

Man bedient sich derselben zur Prüfung der Chinaabkochungen, welchedavon mehr oder weniger getrübt werden. Daß diese Trübung von demGerbestoffe und dem Hartharze der Chinarinden abhänge, ist bereits im1. Th. S. 291. bemerkt werden.

tipirituz Vini 2lcoK<iIi8atu8. Mkoholisirter Weingeist.

Man bedient sich desselben, um verschiedene Stoffe von einander zutrennen. So sind im Allgemeinen die schwefelsauren und phosphorsaurenSalze (mit Ausnahme der Pstanzenalkaloidsalze) im Weingeiste unauflöslich;feiner das salpetersaure und salzsaure Kali, Natron, Baryt; das siußsaure,borsaure, weinsaure und oialsaure Kali, Natron, Baryt, Strontian, Kalk,und Talkerde, sowie alle Verbindungen der Kohlensäure mit den Basen. DerAlkohol dient demnach zur Prüfung vieler in demselben austöslicher Salzeund Säuren auf ihre Reinheit, z. B. des essigsauren Kalis, der Phosphor-säure u. s. w. indem die beigemischten schwefelsauren und phosphorsaurenSalze unaufgelöst zurückbleiben, oder auch um Salze, die in Alkohol un-auflöslich sind, auf einen Gehalt an in demselben auflöslichen Salze, z. B.Kalomel auf Sublimat u.>s. w., zu prüfen. Der Alkohol ist daher auchein gutes Mittel, den salzigen Rückstand der Mineralwässer zu zerlegen,und die in demselben austöslichcn Salze, den salzsauren Kalk, die salzsaureTalk- und Thonerde, von den übrigen Salzen zu trennen. Kochsalz ist nurin absolutem Alkohol unauflöslich, in gewöhnlichem Weingeiste ist es nachVerhältnis) seines Wassergehalts auflöslich. Die in Alkohol unauflöslichenSalze werden durch denselben aus ihren wäßrigen Auflösungen, niederge-schlagen, indem er ihnen das Auftösungsmittel, das Wasser, entzieht. DerAlkohol ist das geeignete Auftösungsmittel für viele Stoffe aus dem Pflan-zenreiche, als für die Alkaloide, das Wachs und verschiedene andere fetteStoffe, Harze, Balsame u. s. w., wogegen Gummi, Stärke, Kleber, Ei-weihstoff, Gallerte, Milchzucker u. s. w. darin unauflöslich sind.

I'mcwrÄ ttallarum. Gallapfeltinctur.

In ein gröbliches Pulver gebrachte Gallapfel werden mitsechs Theilcn rcctisicirten Weingeistes Übergossen, und unter oftterm Umschütteln des Gefäßes einige Tage hindurch bei Seite