^ciäum »ul^ttUlicuin lecti'L«Htulu. Rectisicirte Schwe-felsäure.
^«<wm «nl^ulicum tlilutuml Verdünnte Schwefel-saure.
Die SchwefelsHure ist das empfindlichste Reagens für Baryt, mit demsie den in Wasser unauflöslichen Schwcrspath giebt, und von dem sie daherauch die kleinste Spur durch eine auffallend weiße Trübung anzeigt. DieGrenze der Verdünnung einer Auflösung des salzsauren Baryts (Chlorba»ryums), bei welcher die Trübung noch in der ersten Minute merklich wird,ist die INN.ooofache; aber auch bei 20U,00dfacher Verdünnung wird dieFlüssigkeit nach einiger Zeit noch milchig. Daß der Niederschlag von schwe«felsaurcm Baryt dazu benutzt werden könne, um die Menge des Barytsoder der Schwefelsaure in einer gegebenen Flüssigkeit zu finden, daß aberbisweilen der gebildete schwefelsaure Baryt nicht niedersinke, ist bereits im1. Th. S. 140 bei Lgi^w »ulpkurie» nativ» angeführt worden. Einweniger empfindliches Reagens ist die Schwefelsäure für das Bleioryd, mitdem sie das sehr schwer auflösliche schwefelsaure Bleioxyd bildet. Da aberdie Salpetersäure, selbst schon im verdünnten Zustande, die Austöslichkeitdes schwefelsauren Bleiorydes sehr befördert, so tritt beim salpetersaure,!»Bleioxyde die Grenze der Reaction der Schwefelsäure durch Trübung vieleher ein, als beim essigsauren Nleioxyde; bei jenem nämlich schon bei 500(1facher Verdünnung, bei diesem erst bei 20,noafacher Verdünnung, doch er«foD die Trübung dann erst nach einigen Minuten. Sehr brauchbar istdie Schwefelsäure ferner zur Abtrennung und Gewichtsbestimmung der^llauneide unter Mitwirkung des schwefelsauren Kalis, indem sie damitAlaun giebt, der auch bei überschüssiger Schwefelsäure, wenn nur die Auf«lösung hinlänglich concentrirt ist und längere Zeit hingestellt wird, vollkom»wen herauskrystallisirt. Die Schwefelsäure scheidet die übrigen Säurengrößtentheils aus ihren Verbindungen ab, die dadurch erkannt und für sichdargestellt werden können, als die Kohlensäure, Essigsäure, Salpeter» undSalzsäure, die Borarsäure u. s. w.
^ ^cillum tartaricum. Weinsteinsäure. Weinsäure.
Diese Säure dient vorzüglich zur Entdeckung des Kalis, mit welchersie bei gehörigem Ueberschusse zweifach weinsaures Kali (Wein«stein) bildet, das sich in zarten Spießen ausscheidet. Es läßt sich durchdieses Reagens in salzigen Flüssigkeiten ausmitteln, ob Kali oder Natrondie Slllzbasis sey, und erstens auch von letzterem dadurch trennen, undvermittelst desselben ist von Wo Ilaston das Kali als Bestandtheil desMeenvllssers nachgewiesen worden, wozu es auch bei Untersuchung von Mi-neralwässern von Nutzen ist. Vergleichende Versuche mit der Platinauflö«sung haben gezeigt, daß bei 50facher Verdünnung des salzsauren Kalis
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