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2 (1829) Bereitete und zsges. Mittel
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Linculn 8ul^»ilUlicllln 786

wieder verschwindet, ohne braune Flocken von Eiscnoxyd ausscheiden zulassen.

Das Jinkoryd wird sowohl innerlich als äußerlich angewendet; bei sei«nem Gebrauche müssen Säuren vermieden werden.

Nncum 8uIjiKurieum. Schwefelsaures Zink.(Vitnnluin Xinci. Zinkvitriol. 8ulp!,l>8 xinoieu» oum^<^ull.)

Nimm: in kleine Stückchen zerbrochenes Zink, soviel als ge-fällig ist.Löse es auf in

einer hinreichenden Menge mit fünf Theilen gemei-nen Wassers verdünnter roher Schwe-felsaure.Die Auflösung stelle mit einer zugesetzten neuen Menge Zink beiSeite, bis die fremdartigen Metalle niedergeschlagen scyn wei-den, ausgenommen ein wenig Eisen, welches auf diese Weisenicht abgeschieden werden kann. Dann Mrne, bringe sie nachden Regeln der Kunst in Krystalle, und bewahre diese getrock-net auf.

Sie müssen farblos, halbdurchsichtig, prismatisch, von zusam»menziehendem metallischem Geschmacke, an der Luft mit derZeit zerfallend, in zwei und ein halb Theilen Wasser auflos-lich, von Blei, Kupfer und Kadmium völlig frei seyn, was inder Auflösung, wenn sie mit Schwefelsaure und mit schwefel»wasserstoffhaltigem Wasser gemischt ist, durch einen schwarzen,oder schwarzbraunen, oder gelben Niederschlag erkannt wird.

Da« schwefelsaure Zinkoxyd ist bereits im 14. Jahrhundert in Kärn-then aus schwefelhaltigem Zinke bereitet worden; allein es läßt sich wederder Erfinder noch die Zeit der Erfindung angeben. Theophrastus Pa-rocelsus, der in der eisten Hälfte des 16. Jahrhunderts lebte, behan«delte schon den Zinkvitriol der Fabriken im aufgelösten Zustande mit gekörn-tem Zinke, um ihn dadurch gereinigt darzustellen. Dieser gereinigte undlrystallisirte Zinkvitriol führte lange den Namen 6>U» I»2iÄceI«i, undwurde als Brechmittel gebraucht. 1735 entdeckte Brandt in Schwedendie w»hre Beschaffenheit des Zinkvitriols, und lehrte ihn auch künstlich ausZink und Schwefelsäure zusammensetzen. Zu gleicher Zeit beschäftigte sichauch Hellet in Frankreich mit diesem Gegenstände.

Wenn zur Bereitung des schwefelsauren Zinkoxydes Zink mit ver«dünnter Schwefelsäure übergössen wird, so erfolgt die Auflösung des Me»talls in der Säur« unter Erwärmung der Flüssigkeit und unter reichlicher