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2 (1829) Bereitete und zsges. Mittel
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780
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780 i^NFuentlim ^Injuranae lt<»in»« I'iui tiiiiß.

^ tlnzuentum ^la^'orana« sülit^lum MajolIN»«), Ma-

joransalbe (Majoranbutter),von grüner Farbe.

5* Hnßuentuin ox^ß«n»tum. Oxygenirte Salbe.Nimm: Schweineschmalz acht Unzen.Ueber gelindem Feuer in einem irdenen Gefäße geschmolzen mi-sche, unter fleißigem Agitiren, hinzu

Salpetersäure eine Unze.Erkaltet bewahre sie in einem verschlossenen Gefäße auf.

Durch die Salpetersäure wird das Schweineschmalz in seiner Grund-mischung verändert, wahrscheinlich in Oel» und Talgsäure umgewandelt, undzugleich erhält es eine feste Consistenz. Bekannt ist die Ginwirkung derSalpetersäure auf organische Stoffe, mit denen sie meistens das Welther'-fche Bitter (Bittersäure?) erzeugt. (Bergt, hierüber eiebig's Abhandlungin Schw. N. I. XlX. 1327. S. 373.)

Hnßuentum plumbicum »eu «aturninum. Bleisalbe.

((?eratuw saturni. Bleicerat.)Nimm: einfache Salbe drei Pfund,Bleiessig drei Unzen.Mische genau, daß es eine weiße Salbe werde.

Das ursprüngliche Vn^uentum nutritum, welches durch die

zweckmäßigere Bleisalbe verdrängt worden ist, wurde aus 4 Th> aufs feinstegerieben« Bleiglätte, 1 Th. Essig und 2 Th. Baumöl in der Kälte oderüber schwachem Kohlfeuer durch fortgesetztes Agitiren, bis zur gehörigenConsistenz und Farbe bereitet.

^Nßuontum Ilesinae ?iiu LulKUnüicae. Vurgundische

Harzsalbe.

(I^oeo IInAuentl ^Itliaeas. Statt der Altheesalbe.)Nimm: gewaschenes Schweineschmalz acht Pfund,gelbes Wachs,

burgundisches Harz, von jedem ein halb Pfund.Geschmolzen colire, daß es eine gelbliche Salbe werde.

Das Vnßuentuin flavum der bisherigen Pharmakopoe, damalsdie Stelle der Altheesalbe vertretend, unterscheidet sich von der bllrgundi-schen Harzsalbe allein dadurch, daß es durch Kurkume gelb gefärbt wurde;zu welchem Ende die 8 Pfund Schweineschmalz mit 2 Unzen Kurkumepul-