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2 (1829) Bereitete und zsges. Mittel
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778
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778 Dnßuentuin tt^llrarz^ri citrinum

also, da nach der Vorschrift auf 2 Th. Fett 1 Th. Quecksilber kommt, l^Unzen Salbe gelind schmelzen, und das Quecksilber sich absetzen: das Ge»wicht desselben muß eine halbe Unze betragen; auch können die fettigen Be-standteile der Salbe durch sehr starken Alkohol oder Aether ausgezogen werden.

Hnßuontum n^6rar^li citrinum. Gelbe Quecksilbersalbe.

(L»l8»inuin mercuii»!«.)Nimm: gereinigtes Quecksilber eine Unze,

Salpetersäure zwei Unzen, oder soviel als erso-dert wird.Löse auf, und digerire bis eine kleine Probe auf Zusatz von Actz:kalilauge einen rothgelben Niederschlag giebt. Die noch warmeFlüssigkeit mische allnmlig mit

zwölf Unzen geschmolzenen und halb wledererkaltetenSchweineschmalzes,und gieße in papierne Kästchen aus. Erkaltet schneide sie inScheibchen und bewahre sie auf.

Sie sey von blaßgelblichei Farbe.

Bei Bereitung dieser Salbe kommt es darauf an, daß das Quecksilbervollkommen oxydirt sey, und ob dieser Zweck erreicht sey, sieht man an derFarbe des Niederschlages, welchen ätzende Kalilauge in der salpetersaurenQuecksilberauflösung hervorbringt, ist dieser nämlich noch nicht von reine«rothgelber Farbe, sondern noch dunkel gefärbt, so ist noch Quecksilberoxydulvorhanden, und man muß die Digestion der Auflösung, wenn es nöthigist, mit einem kleinen Zusätze von Salpetersäure, noch fortsetzen. Befindetsich alles Quecksilber im Zustande des vollkommnen Oxydes, so gießt mandie Auflösung allmälig in die vorgeschriebene Menge Schweineschmalz, wel»ches nach dem Schmelzen halb wieber erkaltet ist. Das Kochen des Fettes mitder Quecksilberaufiösung ist nicht nur überflüssig, sondern nachtheilig, in<dem ein Th. Quecksilberoxyd zu Oxydul wird, und die Salbe graulich färbt.Die fertige Salbe wird in eine große papierne Kapsel ausgegossen, nachdem Erkalten in Tafeln geschnitten, und vor dem Lichte geschützt, welchesdie Salbe grau färbt, am besten in einer verbundenen steinernen Kruke, aneinem kühlen Orte aufbewahrt. Sie hat eine blaß citronengelbe Farbe,welche sowie die Consistcnz, wie bei dem Unzuentum ox^ssen^tum, alleindurch die Salpetersäure bedingt wird. Bald nimmt sie entweder eine weißeOberfläche an, was Einige der Bildung von essigsaurem Quecksilberoxydulzuschreiben, «der sie wird grau, was von der Desoxydation des Quecksilber-oxyds und Umwandlung desselben in Oxydul abhängt. Nach Planche sollin dieser Salbe ein in Aether auflösliches Quecksilbersalz sich befinden, wel-ches vielleicht ein il- oder margarinsaurcs Salz sev» könnte.