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8)/lupU8 8ucci (!itri (8^lU^,U8 ^cetositÄtis (Ütri),
Citronensaftsyrup,
zu welchem man den frisch ausgepreßten Saft an-wendet, von gelblicher Farbe.
Die zerstoßenen Beeren pflegt man über Nacht stehen zu lassen, damitsich die schleimigen Theile etwas ausscheiden und das Auspressen leichter vonstatten gehe. Um das Auspressen noch mehr zu erleichtern, kann man, nach»dem man von den Beeren den Saft durch ein Haarsieb hat ablaufen lassen,etwas zu Hechsel geschnittenes Stroh unter den Rückstand mengen, unddann die Kraft tcr Presse nur allmalig verstärken. Der durch Hinstellen,Durchseihen, und, wo es nöthig ist, durch Filtriren gereinigte Saft wirddann mit Zucker aufgekocht und aufbewahrt. Diese Fruchtsyrupe müssen dieFarbe, ben Geruch und Geschmack der Früchte, aus welchen sie bereitetworden, erkennen lassen, und namentlich wird der Citronensaft einen wider«liehen Geruch und Geschmack haben, wenn er aus verdorbenem Citronensaft«bereitet ist.
5 8)?lUPU8 (üllpitum?Äpaveri8 seu viacollion. Mohn-köpfe- oder Diakodionsyrup.
Nimm: Mohnköpfe,
von den Saamen befreites Iohannisbrod, beide zer«
schnitten, von jedem drei Unzen,zerschnittene spanische Süßholzwurzel zwei Un-zen.Sie werden gekocht mit
zehn Pfunden gemeinen Wassers,bis auf einen Rückstand von zwei und ein halb Pfund. DerColatur setze hinzu
weißesten Zucker zwei Pfund.Es werde ein gelblich brauner Syrup.
Hyrupus <ÜIl»mnmiIl2«. , Kamillensyrup.
Nimm: gemeine Kamillenblumen vier Unzen.Gieße auf
heißes gemeines Wasser, soviel als hinreichend ist.In der Colatur von zwanzig Unzen löse bei gelinder Wärme auf
weißen Zucker drei Pfnnd,daß es ein Saft von braungelber Farbe werde.