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2 (1829) Bereitete und zsges. Mittel
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632 I'ulv. 2«!LeM^>. ext. — aöi opll. e^atro cm l>. »cili.

rothbraunen Niederschlag. Das Verdampfen darf unter fortwährendem Um-rühren nur bei gelinder Wärme in dem zinnernen Kessel geschehen, weilsonst sich etwas an dem Boden ansetzen und der Kessel zerschmelzen möchte,daher denn auch das Präparat nicht leicht brenzlig werden kann. DemVerderben, besonders in der Sommerwärme, ist auch dieses Mus leicht un-terworfen.

5 * ?u1vi8 2li Lr) «i^ela» «xternu». Aeußerliches Roth:

laufpulver.

Nimm: gepulverte Kreide acht Unzen,

gepulvertes Wermuthkraut vier Unzen,gepulverte Fliederblumen,gepulverten rothen Bolus, von jedem zwei Unzen.Mische.

Wenn es mit Campher verlangt wird, so werden zu jederUnze Pulver sechs Gran Campher hinzugesetzt.

5 kulvi» »Lioplwru» « Naßnesi» earbonica. Luftfüh-rendes Pulver, Brausepulver, aus kohlensaurer Magnesia.Nimm: kohlensaure Magnesia zwei Drachmen,

zerriebene Weinsteinsaure eine halbe Drachme,Citronenölzucker eine Drachme.Mische. _______

5 kulvi» »öi-«z>I»oru8 e Xatro cardouico aciäulo. Luft-führendes Pulver, Brausepulver, aus säuerlichem kohlen-sauren Natron.

Nimm: zerriebenes säuerliches kohlensaures Natroneine Drachme,zerriebene Wein sie in säure,gepulverten weißesten Zucker, von jedem zweiScrupel.

Mische. ______

Bei beiden Brausepulvern ist es erfoderlich, Weinsteinsäure anzuwen-den, die recht trocken ist, weil Feuchtigkeit der in Berührung kommendenVtoffe die gegenseitige Einwirkung derselben einleitet, welches sich währenddes Zusammenieibens durch ein schwaches Aufbrausen zu erkennen giebr.Das säuerliche kohlensaure Natron kann ohne Krnstallwasser nicht bestehen;um daher die Wirkung desselben so viel wie möglich unschädlich zu machen,reibt man die Weinstcinsäure mit dem Zucker zusammen, und mischt das