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2 (1829) Bereitete und zsges. Mittel
Entstehung
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631
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nen Augenblick glühend. Dieses Salz wird bei einer höheren Temperaturvon Kohlenpulver äußerst schwierig zersetzt, man erhält Phosphor und esbleibt Blei zurück. Nie Bestandtheile dieses Salzes sind nach Berthier77,5 Bleioryd und 22,5 Phosphorsäure; nach Berzelius ?6 Bleiorydund 24 Phosphorsäure; es ist zusammengesetzt aus 1 Boppelat. Bleioryd(um 2788,996) und 1 Doppelat. Phosphorsäure (— 892,310), erhält alsodie stöchiometrische Zahl i'b!^ ^- 8631,305, woraus sich durch Rechnungfolgendes VerhHltniß der Bestandtheile ergiebt: Bleioryd 75,76 und Phos-phorsäure 24,24.

Auch das blausaure Bleioryd, Lyanb lei (^llilnliuin K^öro-c^-rniemn, C^»netu,n ?Iu>ni,i) ist als Heilmittel empfohlen worden. Das»selbe wird bei der Vermischung des aufgelösten gereinigten Bleizuckers mitBlutlaugensalz als ein in Wasser unauflösliches Pulver niedergeschlagen.

l?ulp» l'luuoi-uin llepulgt». Gereinigtes Pflaumenmus.

«Rohes Pflaumenmus werde unter Hinzusetzung einerhinreichenden Menge gemeine» Wassers durch ein Haarsiebgeschlagen, und in einem zinnernen Kessel zur Consistenz einesetwas dicken Ertracts verdampft. Jedem Pfunde Mus werdezugemischt

pulvensirter weißer Zuck<r zwei Unzen.Es werde an einem kalten Orte aufl'ewahrt.

Es muß nicht brenzlig, auch nicht in die saure Währung übergegan»gen, noch weniger kupferhaltig seyn, worauf durch eine blanke Messerklingezu prüfen ist.

?ulp2 'lamarinäoruin. Tamarindenmus.

Nimm: Tamarinden, so viel du willst.Digerire mit heißem gemeinen Wasser, und reibe es durchein Haarsieb. Das Durchgeschlagene werde bei gelinder Warmein einem zinnernen Kessel zur Consistenz eines etwas dicken Extractsverdampft. Jedem Pfunde Mus mische dann hinzupulverisirten weißen Zucker zwei Unzen.Bewahre es an einem kalten Orte auf.

Da die Tamarinden sehr viel Säur« enthalten, so müssen bei Berei-tung des Muses aus denselben kupferne Geschirre durchaus ausgeschlossenbleiben, wenn nicht das Präparat durch Kupfer vergiftet werden soll, wor-auf man durch eine hineingestellte blanke Messerklinge oder dadurch prüft,daß man einige Lothe Mus verbrennt, einen Theil der Asche mit Aetzam-moniak, den ander» Theil mit Salpetersäure behandelt; erstercs »innnt euieblaue Farbe an, letztere giedt mit Cyaneisenialium lMutlaugcnsalz) einen