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2 (1829) Bereitete und zsges. Mittel
Entstehung
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627
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sogleich in der übrigen Masse verschwindet, sondern eine bemerkbare Zeitstehen bleibt, so mischt man 2 Unzen Pomeranzenblüthenwasser, oder ein paarTropfen Pomeranzenblüttzenöl mit Zucker abgerieben darunter und gießt siein Papierkapseln aus, die man sogleich mit ähnlichen Papierkapseln bedeckt,um das Einfallen von Staubtheilchen zu verhüten, und bringt sie in einerschicklichen Vorrichtung, aus mehreren übereinander befindlichen durchlöcher-ten Nretern oder neben einander gelegten Stäben bestehend, so daß dieWärme von unten an die Masse gelangt, in eine mäßige jedoch nicht zugeringe Wärme, z. B. auf einen Bäckerofen, damit nämlich die Massenicht falle und ihre Lockerheit verliere. Ist sie völlig ausgetrocknet, so be°netzt man das Papier mit einem feuchten Echwainme, welches sich jetzt leichtfoslöst, läßt in gelinder Wärme abtrocknen, zersägt die lockere brüchigeMasse mit einer kleinen Säge in längliche Tafeln, und bewahrt diese aneinem trocknen Orte auf, da sie sonst leicht Feuchtigkeit aus der Luft auf-nimmt. Nie Paste ist bann s.hr weiß, locker und auf der Zunge leichtschmelzbar, wogegen eine mißfarbige, zähe, lederartige, nicht zerschmelzendePaste verwerflich ist.

4 ?iluiae 33lapa«. Ialapenpillcn.(i'ilulns z»urß»nt«8.)

Nimm: Ialapenseife drei Theile,

pulverisirte Ialapenwurzel einen Tbeil.Mische, daß es eine Pillemnasse werde, aus welcher Pillen zweiGran an Gewicht formirt weiden.

Die pilullie purz-rnte» der bisherigen Pharmakopoe, die kilillae «

ll«3in, Jaliipi,«, bestanden aus drei Theilen Ialapenseife und einem TheileKalomel, sind daher wesentlich verschieden von denen der jetzigen Pharmatopie.

I^umbuln »ceticum liopuratuin. Gereinigtes essigsau-res Blei.

(8»ocli»luin 8aturni <lep. Gereinigter Bleizucker, ^ccli,»z»Iuml»!0U8 euiu H^u» <lop.)

Nimm: rohes essigsaures Blei zwölf Theile.Löse es auf in

einer hinreichenden Menge heißen dcstillirtcn Was-sers,wobei man hinzumischt

destillirten Essig einen Theil.Die Flüssigkeit werde siltrirt und in Krystalle gebracht. Daszurückbleibende Fluidum werde, mit Hinzufügung derselben Menge

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