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2 (1829) Bereitete und zsges. Mittel
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Nie» aetlvLloa

daß alle Wirksamkeit der Pflanzen, welche als die aromatische gerühmt werde,allein in dem wesentlichen Oele enthalten sty, bemerkt aber auch zugleich,daß in dem wesentlichen Oele wieder der 8r»i>-itu« Ilectur alles umfasse,was dem Oele die Kraft giebt. Schon die Ulchemistcn hatten einen solchenallgemeinen Geist angenommen, den sie als>riw3 IVIutai-, 8r»iritu« lle-«tur, tiliu« 80Ü8, Prol«» iZni», izui» internu3 r«lirni bezeichneten, unddem, ihrer Annahme zufolge, jeder Körper seine eigenthümlichen Eigen»schaften verdanke. So nahm denn auch Boerhaave den 8r>irltu3 Ileetorals den unbekannten Stoff an, dem die ätherischen Oele Geruch, Geschmack,ihre Heilkräfte und sonstigen Eigenschaften verdankten, und der in denOelen mit einem harzigen Stoffe verbünden sey, der in demselben Maße,als jener entweiche, als ein geruchloser und unkrHstiger Körper zurückbleibe.Boerhaave sa. a. O. S. 113 und 114.) beschreibt mehrere Versuche,von ihm in der Absicht angestellt, den 8niritu» Keetor von dem Trä-ger desselben, dem harzigen unkräftigen Körper, abzusondern, und glaubtauch durch Auflösen des ätherischen Oels in Weingeist, Digeriren und Abcziehen bei einer gelinden Wärme von 100 ° F. seinen Zweck erreicht zu ha-ben: es gehe mit dem Alkohol der Kpirltu» Ileotor über, und im Destilla-tionsapparate bleibe ein zähes Oel zurück. Auch durch Schütteln mit Wasserkönne der 8u!rit>i» üeowr vom Oele abgesondert werden. Dieser gleichsamunwägbare Stoff (ln<>ui«ivi in nondu» «uirituum, iuvenil«! nun ^>c>tni)ist es, der den geruchvollen Pflanzen, besonders Blumen, als Lilien, Nar-cissen, Maiblümchen, die keine Spur von ätherischem Oele, aber wohl einsehr geruchvolles Wasser geben, den Geruch ertheilt. Macquer führteals einen Beweis für die Richtigkeit der Ansicht Boerhaave's an, daß,wenn man bei der Destillation des Wassers über geruchuolle Pflanzen das»selbe, anstatt es ins Sieden zu bringen, bei gelinder Wärme überzieht, manzwar ein sehr geruchvolles Wasser, aber kein ätherisches Oel erhalte, weil indiesem Falle nur der 8nir!tu8 üeetor übergehe, der auch schon bei einersehr gelinden Temperatur verdunste, während das Oel selbst die Siedehitzedes Wassers zu seiner Verflüchtigung erfodcre. Diese Annahme von einem«nii-ituz Nertoi- in den ätherischen Oelen blieb noch ein halbes Jahrhun-dert nach Boerhaave allgemein herrschend, bis Fourcroy den Grund-satz aufstellte, daß die Fähigkeit, unser Geruchsorgan zu afficiren, mit sehrverschiedener chemischer Mischung verbunden seyn könne, und daß man alsoso viele verschiedene blassen von 8^!ritu8 Ileetore« aufstelle» müsse, alses Llassen von riechbaren unmittelbaren nähern Principien des Pflanzen-reichs gebe. Ferner bewiesen Gren und Fourcroy, daß die Verharzung derätherischen Oele durch den Zutritt des Sauerstoffes der ?uft bewirkt werde,fo daß diese Ansicht gänzlich aufgegeben ist, und die ätherischen Oele als

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